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"Mehr Mann gegen Mann durchsetzen"

SGW-Coach Blank fordert bessere Chancenverwertung

13.02.2017: 2. Liga Auch das Derby gegen den SV Lünen hat aus Sicht der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer keine Veränderung der gefährlichen Tabellensituation gebracht. Die Mannschaft von Trainer Björn Blank bleibt Letzter in der 2. Liga, mit nun 0:12 Punkten hinter Aufsteiger Iserlohn. Die nächste Möglichkeit, daran etwas zu ändern, gibt es am Mittwoch (20.30 Uhr). Die Startgemeinschaft muss beim SV Bayer Uerdingen II antreten. Immerhin ein Team, das in der Tabelle noch in Reichweite ist. Der Krefelder Club hat 4:10 Punkte auf dem Konto und derzeit sogar ein schlechteres Torverhältnis als Rote Erde/Brambauer.

Und doch ist die Ausgangssituation schlecht für Trainer Björn Blank. Mehrere Stammspieler waren zuletzt krank, sind noch längst nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte. „Das hat sich auch gegen den SV Lünen bemerkbar gemacht. Uns hat auch die Kraft gefehlt“, sagt der SGW-Coach, der die 8:10-Niederlage dennoch „für sehr ärgerlich hält“. Denn Chancen habe sein Team genügend gehabt, um selbst mindestens einen Punkt einfahren zu können. „Aber dann machst du die Dinge vorne in Überzahl nicht rein und kassierst gleich im direkten Gegenzug einen Treffer. Das ist tödlich“, kritisiert der Trainer.

Um in Uerdingen eine Chance zu haben, müsse seine Truppe „solche Möglichkeiten besser nutzen. Wenn uns das nicht gelingt und wir das Problem nicht dauerhaft besser in den Griff bekommen, wird das ganz schwer mit dem Klassenerhalt“, warnt Trainer Blank, der in der anstehenden Auswärtspartie ansonsten auf „eine sichere Defensive“ setzen will. Sein Team sieht er gegen Uerdingen „schwimmerisch im Nachteil. Deshalb müssen wir unbedingt deren Konter unterbinden und in vielen Situationen einen Tick cleverer sein“. Außerdem erwartet er gerade von seinen Leistungsträgern, dass sich diese „auch mal im Angriff Mann gegen Mann durchsetzen und so Torchancen erarbeiten“.

Allerdings rechnet Blank damit, „dass wir wieder sehr dünn besetzt antreten müssen. Dann ist natürlich immer die große Frage wie lange die Kraft reicht, wenn wir kaum wechseln können“. Dass der Gegner nicht unschlagbar ist, zeigt ein Blick auf die vorangegangenen Ergebnisse. Die Uerdinger kassierten gleich eine ganze Reihe deutlicher Pleiten, zeigten allerdings auch mehrere sehr gute Leistungen. Bei Aufsteiger Iserlohn, bei dem die SGW das Nachsehen hatte, fuhr Bayer zum Beispiel einen klaren 9:3-Erfolg ein. „Gerade bei den zweiten Mannschaften ist auch immer eine Frage, wie stark besetzt sie auftreten. Vor allem im eigenen Bad sind die meistens sehr gut bestückt“, weiß SGW-Coach Blank, der dennoch von seiner Truppe erwartet, „dass wir auch in diesem Spiel alles versuchen, um Punkte zu holen. Wenn wir einen richtig guten Tag erwischen, ist auch auswärts mal was möglich“. boh

SGW will die ersten Punkte holen

Montag (20.30 Uhr) Heimderby gegen den SV Lünen

05.02.2017: 2. Liga Der Blick auf die Tabelle gibt derzeit wenig Anlass zur Hoffnung. Mit 0:10 Punkten sind die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer aktuell Schlusslicht der 2. Liga. Um das zu ändern und mit dem Vorletzten Iserlohn gleich zu ziehen, müssen Punkte her. Am Besten schon am Montag (20.30 Uhr) im Derby gegen den SV Lünen. „Das ist eines der Spiele, in denen wir eine Chance haben. Es wird nicht leicht, aber wir müssen versuchen, sie zu nutzen“, sagt SGW-Trainer Björn Blank.

Erschwert wird dieses Unterfangen jedoch dadurch, dass unter der Woche gleich vier Stammspieler krank ausfielen. Blank geht zwar davon aus, gegen Lünen eine weitgehend komplette Besetzung aufbieten zu können. „Aber an ein vernünftiges Training war so natürlich nicht zu denken. Die Vorbereitung war nicht optimal“, räumt der Trainer ein.

Der Gegner SV Lünen geht aus einer deutlich komfortableren Situation in die Partie gegen die SGW. Er rangiert mit 6:6 Punkten derzeit auf einem starken vierten Tabellenplatz, fuhr zuletzt einen ungefährdeten 9:5-Heimsieg gegen Krefeld ein und hatte sich zuvor auch nur hauchdünn auswärts mit 11:12 Solingen/Wuppertal geschlagen geben müssen. Die SGW hingegen unterlag in Krefeld mit 9:13 und hatte zuvor bereits zuhause mit 7:14 gegen Köln das Nachsehen.

„Es wird darauf ankommen, dumme Fehler zu vermeiden. Und wir müssen gerade vor dem Tor abgeklärter werden und unsere Chancen verwerten“, fordert SGW-Trainer Blank, der am Montag gegen Lünen „mit einem intensiven Spiel rechnet. Ich hoffe, dass uns trotz der Krankheitsfälle im Vorfeld zum Schluss nicht die Kraft ausgeht“. Auch das Überzahlspiel müsse besser funktionieren. „Da machen wir einfach viel zu wenig aus unseren Möglichkeiten. Das kann entscheidend sein“, so Blank.

Allen Unzulänglichkeiten – gerade im Angriff – zum Trotz: Zumindest auf seine Defensive konnte sich der Trainer in der Regel verlassen. Trotz 0:5 Punkten steht seine Truppe mit Blick auf das Torverhältnis etwa deutlich besser da als der Vorletzte Iserlohn, den es abzufangen gilt. Auch auf Schlussmann Felix Bartels konnte er Blank zählen. „Außerdem hat die Einstellung immer gestimmt. In Krefeld haben wir uns zum Beispiel ersatzgeschwächt mit sieben Mann richtig gut verkauft. Da kann ich der Mannschaft wirklich keinen Vorwurf machen. Sie weiß, dass das gegen Lünen ein wichtiges Spiel wird und wird alles geben“, ist sich der SGW-Coach sicher. Und vielleicht gibt danach auch der Blick auf die Tabelle mehr Anlass zur Hoffnung. boh

SGW verkauft sich gegen Bochum teuer

Guter Kampfgeist bei 6:11-Niederlage beim Favoriten

08.12.2016: 2. Liga Der Start in die Partie ließ nichts gutes erahnen. Mit 0:4 gerieten die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in den ersten Minuten beim hoch favorisierten SV Blau-Weiß Bochum in Rückstand. Dennoch verkauften sie sich teuer und hatten am Ende bei ihrem dritten Auswärtsspiel in Folge nur mit 6:11(1:5,1:1,1:4,3:1) das Nachsehen.

In der Tabelle hilft das nicht. Die Startgemeinschaft ist mit 0:6 Punkten weiterhin Schlusslicht der Liga und hat als einziges Team noch keinen Sieg einfahren können. Dennoch macht der Auftritt in Bochum aus Sicht von SGW-Trainer Björn Blank Mut. „Natürlich war es ärgerlich, dass wir den Start verschlafen haben. Aber die Einstellung war absolut vorbildlich. Wir haben uns auch nach dem deutlichen Rückstand nie hängen lassen“, lobt der Coach.

Positiv sei auch, „dass wir auch vorne im Angriff gekämpft und versucht haben, uns Chancen zu erarbeiten“, so Blank, der allerdings auch einräumt, dass sein Team „schwimmerisch, körperlich und auch spielerisch unterlegen“ gewesen sei. Das lag auch an der hohen Qualität des Gegners, der mit Vlad Kapsa und Till Rohe zwei ehemalige deutsche Nationalspieler aufbot und zudem mit Raul Diakon über einen weiteren früheren Top-Akteur mit viel Bundesliga-Erfahrung verfügt.

Vor allem durch schnelles Konterspiel kamen die Hausherren zu ihren Treffern. In der statischen Verteidigung hatte die SGW erneut deutlich weniger Schwierigkeiten. Auch das Überzahlspiel von Rote Erde/Brambauer funktionierte diesmal besser. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber es hat auch schon einiges deutlich besser funktioniert“, sagte Trainer Blank, dessen Team sogar das letzte Viertel mit 3:1 zu seinen Gunsten entschied. „Diese Einstellung müssen wir auch in den kommenden Spielen zeigen“, fordert der Trainer, dessen Team nun am kommenden Montag gegen Solingen/Wuppertal endlich sein erstes Heimspiel hat. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann, Teipmann, Kersting (3), H. Kohle, Stindt (1), Berg, Müller, Batt, Schröder (1), Scherzer, S. Kohle (1), Kopia

SGW will in Bochum etwas probieren

Außenseiter will an seinem Angriffsspiel arbeiten

05.12.2016: 2. Liga Viel Zeit zum Verschnaufen und um an der Taktik zu feilen bleibt den Zweitliga-Wasserballern der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer nicht. Nach ihrer 3:9-Niederlage am Wochenende gegen den Düsseldorfer SC müssen sie schon am Mittwoch (20.40 Uhr) beim SV Blau-Weiß Bochum ran – zum dritten Mal in Folge auswärts. Die Partie war eigentlich für den 26. November angesetzt, musste dann aber verlegt werden, weil Bochum im deutschen Pokalwettbewerb Meister Spandau Berlin empfing.

In der Partie gegen den Rekordmeister war Bochum chancenlos. Am Mittwoch gegen die SGW werden die Gastgeber allerdings klarer Favorit sein. „Wir sind sowohl körperlich als auch schwimmerisch unterlegen“, räumt Trainer Björn Blank ein, der seine Mannschaft „ganz klar in der Außenseiterrolle sieht“. Denn die blau-weißen gehören zu den heißen Favoriten für die Teilnahme am Aufstiegsturnier für die 1. Bundesliga. Mit Till Rohe, dem starken Center Raul Diakon und Daniel Grohs haben sie gleich mehrere frühere Erstliga-Topleute in ihren Reihen.

Obwohl die Chancen auf Punkte in Bochum denkbar schlecht stehen, will SGW-Coach Blank „keinen Angsthasen-Wasserball“ von seiner Truppe sehen. Mehr Initiative und mehr Bewegung im Angriff müsse diese zeigen. „Es ist wichtig, dass wir etwas probieren. Wir müssen vorne an unserer Durchschlagskraft arbeiten, wenn wir gegen die schwächeren Teams wichtige Punkte holen wollen“, fordert er.

Sorgen bereitet dem Trainer auch das Überzahlspiel. Aus sechs Möglichkeiten gelang der Startgemeinschaft in Düsseldorf kein einziger Treffer. Zudem funktionierte das Umschaltspiel nicht gewünscht. „Wir kommen nicht schnell genug in den Gegenkonter“, kritisiert Blank, der seine Mannschaft auch bei schnellen Angriffen des Gegners regelmäßig in Schwierigkeiten geraten sah. Anders sei das, wenn es gelinge, diese zu unterbinden. „Wenn sich die Verteidigung sortiert hat, stehen wir hinten eigentlich ganz gut“, so Blank. boh

SGW bleibt auch in Düsseldorf ohne Punkte

Gute Verteidigung - aber wieder zu wenig Torgefahr

03.12.2016: 2. Liga Die Defensive stand auch diesmal lange gut. Und auch auf ihren Schlussmann Felix Bartels konnten sich die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer wieder verlassen. Dass es auch im zweiten Saisonspiel nicht zu den ersten Punkten reichte, hat einen einfachen Grund: Die Truppe von Trainer Björn Blank machte auch bei der 3:9-Niederlage (0:2,1:1,0:1,2:5) die gleichen Fehler wie im Auftaktspiel bei Aufsteiger Iserlohn, wo die Mannschaft knapp mit 6:7 das Nachsehen gehabt hatte.

"Wir waren wieder viel zu ungefährlich im Angriff", ärgerte sich Blank, der wieder mit ansehen musste, wie sich seine Mannschaft zwar durchaus Chancen erarbeitete, es aber erneut nicht schaffte, diese im Tor des Gegners unterzubringen. Bereits im ersten Viertel brachte die SGW keinen einzigen Treffer zu Stande, und so reichten den Hausherren zwei Treffer, um sich schon ein wenig von der Startgemeinschaft abzusetzen.

Die ließ zwar nicht schocken und bemühte sich nach Kräften die Partie weiter offen zu gestalten. Die Torausbeute blieb jedoch mager. Es war erneut der guten Verteidigungsarbeit zu verdanken, dass die Düsseldorfer beim Halbzeitseitenwechsel nur mit 3:1 vorne lagen.

Ein Punkt wäre zu diesem Zeitpunkt noch in greifbarer Nähe gewesen - wenn es der SGW zumindest gelungen wäre, aus ihren sechs Überzahlspielen in der Begegnung Kapital zu schlagen. Doch das Gegenteil war der Fall. Sie nutzte keine einzige numerische Überlegenheit zu ihren Gunsten. Zwar glückten Rückkehrer Stephan Kersting drei Treffer in der Partie. Er sollte allerdings der einzige bleiben, der sich torgefährlich zeigte. "Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns", sagte Trainer Blank, der sich auch "über das schwache Umschaltspiel" ärgerte. Zu selten gelang es seiner Truppe nach Ballgewinnen schnell in den Gegenkonter zu kommen.

Der Düsseldorfer SC machte das besser, vor allem im letzten Abschnitt, der mit 5:2 an die Gastgeber ging. "Da hat uns dann auch einfach die Kraft gefehlt, um noch dagegen zu halten", sagte SGW-Coach Blank, dessen Team schon am Mittwoch beim SV Blau-Weiß Bochum zum dritten Mal in Folge auswärts antreten muss. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels, A. Kersting - Theismann, Teipmann, S. Kersting (3), H. Kohle, Stindt, Berg, Müller, Batt, Schröder, Scherzer, S. Kohle

SGW in Düsseldorf nur Außenseiter

Trainer Blank will trotzem "mutig nach vorne spielen"

01.12.2016: 2. Liga Die erste Chance auf Punkte haben die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer verpasst. Die Mannschaft von Trainer Björn Blank, die vor der Saison einen substanziellen personellen Aderlass verkraften musste, verlor trotz einer engagierten Leistung mit 6:7 bei Aufsteiger Iserlohn. Am Samstag (17.30 Uhr) muss sein Team erneut auswärts ran. Diesmal allerdings „als ganz klarer Außenseiter“, betont Blank.

Zwar stehen die Rheinländer mit derzeit 1:3 Punkten in der Tabelle nur zwei Plätze über der SGW auf dem letzten Platz. In der vergangenen Saison landete der Düsseldorfer SC jedoch im sicheren Mittelfeld, während Rote Erde/Brambauer nur haarscharf den Abstieg vermied. „Gerade auswärts wird es dort sehr schwer für uns, aber wir müssen es in jedem Fall versuchen“, fordert der Trainer, der „dumme Fehler vermeiden“ will. Gleichwohl müsse seine Truppe auch „mutig nach vorne spielen. Es bringt nichts, wenn wir uns verstecken“.

Beim Auswärtsspiel in Iserlohn konnte sich Blank immerhin auf seine Defensive sowie den stark aufgelegten Torwart Felix Bartels verlassen. Im Angriff lief allerdings viel zu wenig zusammen. „Da hat uns ganz klar die Durchschlagskraft gefehlt. Drei Tore in den ersten drei Vierteln sind einfach viel zu wenig“, kritisierte der Trainer, der gegen Düsseldorf auch auf „eine bessere Chancenauswertung“ hofft.

Die Partie bei den Rheinländern sieht Blank auch als „gute Gelegenheit, um unsere Abstimmung zu verbessern. Da hat einiges noch nicht so gut funktioniert“. Auch beim Überzahlspiel sieht der Coach noch „Luft nach oben“ bei seiner Truppe.

In der Vorsaison hatte die SGW auswärts in Düsseldorf eine deutliche 7:12-Niederlage kassiert. Im letzten Spiel der Saison hatte die Startgemeinschaft allerdings knapp mit 11:10 die Oberhand behalten. boh

Gute Einstellung - trotzdem keine Punkte

SGW verliert knapp mit 6:7 bei Aufsteiger Iserlohn

20.11.2016: 2. Liga Die Einstellung stimmte. Und doch mussten die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in ihrem ersten Saisonspiel in Iserlohn eine knappe 6:7-Niederlage (1:2,1:1,1:1,3:3) hinnehmen. „Wir sind absolut als Mannschaft aufgetreten und haben gut gekämpft. Schade, dass wir dafür nicht mindestens mit einem Punkt belohnt wurden“, sagte SGW-Trainer Björn Blank, der sich in Torwart Felix Bartels auf einen sicheren Rückhalt verlassen konnte.

Auch die Defensive der Gäste stand, zumal auch Justus Theismann den starken Arne Hillebrand, der früher selbst für Rote Erde/Brambauer in der Bundesliga gespielt hatte, weitgehend gut im Griff hatte. „Aber im Angriff hat uns einfach die Durchschlagskraft gefehlt. Drei Tore in den ersten drei Vierteln sind einfach zu wenig. Da müssen wir uns noch um einiges verbessern“, kritisierte Blank, der auch „noch einige andere Dinge sieht, die sich mit der Zeit einspielen müssen“.

Und so war es auch der Aufsteiger aus Iserlohn, der in der zweiten Minute der Begegnung mit 1:0 in Führung ging. Zwar egalisierte SGW-Kapitän Kristian Berg den Vorsprung gegen Mitte des ersten Viertels. Doch wenig später trafen die Hausherren erneut. Diesem Vorsprung sollte Rote Erde/Brambauer in der Folge stets hinterherlaufen. Zwar gelang es den Iserlohnern nie, sich mehr als zwei Tore abzusetzen, den Ausgleich schaffte die Mannschaft von Trainer Björn Blank allerdings nicht mehr. Sie muss am Samstag bei Aufstiegskandidat Blau-Weiß Bochum ran, der sich in seiner Auftaktbegegnung mit 21:4 gegen den SV Krefeld 72 II durchsetzte. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann (1), Teipmann, Kersting (3), H. Kohle, Stindt, Berg (2), Müller, Wessel, Scherzer. Schröder

Zweitliga-Auftakt für die SGW gegen Iserlohn

Coach Blank will auswärts Punkte für den Klassenerhalt

17.11.2016: 2. Liga Nach Monaten der Vorbereitung wird es nun Ernst für die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer. Sie müssen am Freitag (20.30 Uhr) zum Saisonauftakt in Iserlohn ran. Die Partie ist gleich eine wichtige. Denn der Aufsteiger gehört zu den Teams, bei denen die Mannschaft von Trainer Björn Blank punkten muss, wenn sie den Klassenerhalt schaffen will. Und um nichts anderes wird es in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse gehen. Das macht Coach Blank unmissverständlich klar. „Das wird für uns eine ganz ganz schwere Saison. Wir müssen uns versuchen, da irgendwie durchzubeißen“.

Wie schwer das wird, zeigt allein ein Blick auf die personelle Situation. Mit den Serben Vuk Vuksanovic, Djordje Milojkovic und Filip Lilic sowie Darren Grobelny sowie Torwart David Kosmalla hat die Startgemeinschaft gleich fünf Abgänge zu verkraften. SGW-Coach Blank wird also auch immer wieder auf Jugendliche zurückgreifen müssen, um seinen Kader zu komplettieren. „Aber auch da sind unsere Möglichkeiten begrenzt. Viele der jungen Leute sind einfach noch nicht so weit“, erklärt der Trainer, der deshalb vor allem wegen beruflicher Verpflichtungen vieler seiner Spieler damit rechnet, „dass wir immer mal wieder dünn besetzt werden sein, erst Recht, wenn noch Verletzungen und Krankheiten dazu kommen“.

Gegen Iserlohn fällt mit Centerspieler Sören Kohle gleich ein wichtiger Akteur aus. Immerhin wird wieder Stephan Kersting mit dabei sein, der in der Vorsaison aus beruflichen Gründen hatte kürzer treten müssen. „Er wird uns weiterhelfen“, ist sich Trainer Blank sicher, der allerdings mit einem hartnäckigen Gegner rechnet. Er warnt vor allem vor den Brüdern Jan-Ole und Arne Hillebrand, die früher selbst für Rote Erde/Brambauer in der 1. Bundesliga spielten, sich dann aber zu einer Rückkehr in ihre Heimatstadt entschieden. „Die beiden sind sehr schnel, und haben einen guten Wurf. Die müssen wir in den Griff bekommen“, warnt Blank, der sich auch an „sehr schwere und enge Spiele“ erinnert, als die beiden Teams noch in der Oberliga aufeinander trafen.

Um in Iserlohn tatsächlich wichtige Punkte für den Klassenerhalt einfahren zu können, muss die SGW aus Sicht ihres Trainers vor allem ein Problem in den Griff bekommen, das sich schon wie ein roter Faden durch die Vorsaison zog. „Wir müssen einfach die Chancen nutzen, die wir uns erarbeiten. Wenn das nicht klappt, wird es schwer“, sagt Blank. boh

Junge SGW-Truppe siegt gegen Gronau

Beim Saisonauftakt zunächst viele gute Chancen vergeben

15.11.2016: Verbandsliga Zahlreiche Abgänge hat die zweite Mannschaft der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in der Verbandsliga zu verkraften. Junge Nachwuchskräfte müssen Verantwortung übernehmen. Und so war es kein Wunder, dass der Start in die neue Saison für die Truppe von Trainer Kristian Berg ein holpriger war. Zu einem 9:5-Heimsieg (2:2,1:0,3:2,3:1) gegen den SV Gronau reichte es dennoch. „Das waren die ersten wichtigen Punkte für den Klassenerhalt“, freute sich Trainer Berg.

Die SGW startete konzenriert und mit viel Tempo. Sie vergab allerdings eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen. Anders der SV Gronau, der gleich seine ersten beiden Versuche im Kasten von SGW-Schlussmann Lars Teske unterbrachte. Zwar trafen danach auch Routinier Sergiy Fesenko und Lukas Bönning für die SGW. „Aber eigentlich hätten wir da schon klar führen müssen“, kritisierte Coach Berg.

Im zweiten Viertel hielten die Hausherren das Tempo hoch, gingen erneut in Führung. Doch auch Wurf eines Gronauers traf einen Feuermelder im Maximare, der Alarm schlug und eine 20-minütige Unterbrechung der Partie nach sich zog. „Dadurch konnten die Gronauer wieder Kräfte sammeln“. Die Folge: Die SGW lag beim Halbzeitseitenwechsel nur knapp mit 3:2 vorn.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Rote Erde/Brambauer zwar auf 6:2 ab, versäumte es aber erneut die Entscheidung in der Partie herbeizuführen. Gronau verkürzte auf 6:4 und war wieder im Rennen. Im Schlussabschnitt schwanden dann die Kräfte der Gäste jedoch schnell und die SGW wusste dies für sich zu nutzen, und am Ende doch noch einen ungefährdeten Sieg einzufahren. „Zum größten Teil können wir mit der Leistung zufrieden sein“, sagte Trainer Berg, der sich besonders über den Auftritt von Nachwuchsspieler Sven Geissendorf freute, der bei seinem Herrendebüt gleich vier Treffer zum Sieg seiner Mannschaft beisteuerte. boh

Rote Erde/Brambauer: Teske – Biermann (1), Wessel, Scherzer, Tom Vorkötter, Stindt, Bönning (2), Müller (1), Fesenko (1), Plattfaut, Kersting, Till Vorkötter, Geissendorf (4)

SGW will erneut den Klassenerhalt schaffen

Am 18. November Saisonstart gegen Aufsteiger Iserlohn

06.10.2016: 2. Liga Wenn die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer am 18. November in ihre neue Saison starten, dann geht es gleich um viel. Die Startgemeinschaft muss in der 2. Liga auswärts bei Aufsteiger Iserlohn ran. Eines der Spiele, in der die Mannschaft von Trainer Björn Blank punkten muss, wenn sie den Klassenerhalt schaffen will. „Die haben eine sehr starke Mannschaft und werden hochmotiviert sein“, warnt Blank, der sein Team seit Anfang September auf die neue Spielzeit vorbereitet.

Eine, in der es erneut nur um den Klassenerhalt gehen kann. Denn auf personelle Verstärkungen kann die SGW nicht zurückgreifen. Mit Vuk Vuksanovic hat sie zudem einen gefährlichen Torjäger an den ASC Duisburg verloren. Zudem haben sich mit David Kosmalla und Darren Grobelny zwei Akteure dem SV kamen angeschlossen. Trainer Blank wird also auch darauf bauen müssen, dass die jungen Talente in der Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne machen können. „Einige haben in der 2. Mannschaft schon eine sehr wichtige Rolle gespielt und auch in der 1. Mannschaft gute Leistungen gezeigt. Darauf können wir sicher aufbauen“, sagt der SGW-Trainer.

Allerdings fehlt es laut Blank gerade den jungen Spielern noch an Kraft, um sich in Zweikämpfen behaupten zu können. Ein Punkt, der nun mit im Mittelpunkt der Vorbereitung steht. Christina Wilke, Geschäftsführerin des TuS 59 Hamm, einem der Trägervereine der SGW, hat deshalb regelmäßig Einheiten mit Kräftigungsübungen mit der Mannschaft absolviert.

Gegen Iserlohn will Coach Blank auf jeden Fall Punkte holen, außerdem noch „gerade Zuhause für die eine oder andere Überraschung sorgen“. Er weiß aber, dass es „schwer wird, erneut den Klassenerhalt zu schaffen. Wir haben eine ganze Reihe von Leuten, die beruflich stark eingespannt sind. Da müssen wir einfach das Beste raus machen“.

Während sich in der Vorsaison der SV Rheinhausen nach einigen deutlichen Pleiten seinem Schicksal ergeben hatte und früh als Absteiger feststand, wird es Rote Erde/Brambauer mit den Iserlohnern wohl mit einem deutlich hartnäckigerem Widersacher zu tun haben. Die Sauerländer sicherten sich letztendlich ohne größere Schwierigkeiten den Aufstiegsplatz zur 2. Liga und wussten auch im Pokalwettbewerb zu überzeugen, wo sie gleich in der ersten Runde den Erstligisten Fulda mit einem 11:9-Erfolg aus dem Wettbewerb geworfen hatten. boh

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Rote Erde trauert um Hans Hoffmeister

Towartlegende im Alter von 80 Jahren verstorben

30.09.2016: Wasserball Die Wasserballer des SC Rote Erde im TuS 59 trauern um Torwartlegende Hans „Anton“ Hoffmeister, der am Montag im Alter von 80 Jahren verstorben ist. 1954 kam er aus Chemnitz nach Hamm und konnte dort mit dem SC Rote Erde zwischen 1955 und 1971 acht nationale Titel feiern. Der Nationalmannschaft gehörte Hoffmeister von 1958 bis 1972 an. In dieser Zeit absolvierte er 129 Länderspiele für Deutschland.

Gleich dreimal nahm Hoffmeister an den Olympischen Spielen teil. 1960 erreichte er mit seinem Team den sechsten Platz, 1968 wurde er im Mexiko-Stadt Zehnter, 1972 in München mit immerhin 36 Jahren noch einmal Vierter.

Auch nach seiner aktiven Laufbahn blieb Hoffmeister dem Sport verbunden. Er war als Trainer beim SV Bayer Uerdingen tätig. In Hamm trainierte er in den 1990er Jahren noch einmal die A- und B-Jugend des SC Rote Erde. boh

Toller Abschluss: SGW schlägt Düsseldorf

Mannschaft holt 11:10-Erfolg im letzten Spiel der Saison

21.06.2016: 2. Liga Der Gegner hatte zumindest noch den vierten Tabellenplatz gegenüber Verfolger Köln zu verteidigen. Für die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer ging es rechnerisch um nichts mehr. An Motivation mangelte es der Mannschaft von Trainer Björn Blank jedoch nicht. Sie setzte in ihrem letzten Saisonspiel gegen den Düsseldorfer SC ein Ausrufezeichen und entschied die Partie gegen den Favoriten mit 11:10 (2:2,3:2,4:2,2:4) für sich. „Das war nochmal ein toller Abschluss. Die Mannschaft hat wirklich alles gegeben. Man hat gemerkt, dass alle unbedingt gewinnen wollten“, lobte Blank.

Vor allem in der Defensive habe das Team überzeugt. Zudem hatte es mit Felix Bartels erneut einen starken Rückhalt. „Eine wirklich starke Mannschaftsleistung. Jeder hat jedem geholfen“, sagte Blank, der sich auch über ein deutlich verbessertes Überzahlspiel freuen konnte. Hatte die SGW zwei Tage zuvor bei Solingen/Wuppertal noch leichtfertig die Chance zu einer erneuten Sensation verpasst, weil ihr im dritten Viertel in vier Minuten Überzahl nur ein einziger Treffer gelang, zeigten sich die Startgemeinschaft gegen Düsseldorf deutlich zielsicherer.

„Es war nicht leicht für uns gegen einen körperlich so starken Gegner Chancen zu erarbeiten. Aber die Mannschaft hat das wirklich toll gemacht“, sagte Blank, der auch gerade Justus Theismann lobte, der „im Angriff viel Verantwortung übernommen hat“, so der Trainer. Viermal trug sich Theismann in die Torschützenliste ein und hatte damit entscheidenden Anteil am Erfolg seines Teams.

Trotz einer 9:6-Führung vor dem letzten Viertel musste die SGW in den letzten Minuten allerdings noch einmal zittern. Das Spiel wurde härter. Die Gäste aus Düsseldorf gaben sich noch nicht geschlagen. „Da hat man gemerkt, dass bei uns etwas die Kraft nachgelassen hat. Aber wir wollten den Sieg unbedingt und haben den Vorsprung über die Zeit gebracht“, freute sich Trainer Blank über den gelungenen Abschluss der Zweitligasaison, in die die SGW als Aufsteiger gegangen war. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann (4), Wessel (1), Scherzer, H. Kohle, Grobelny (1), Plattfaut, Milojkovic (1), Müller, Schröder, Vuksanovic (2), S. Kohle (1), Lilic (1)

SGW verpasst knapp erneute Sensation

9:11 gegen Solingen/Wuppertal. Montag gegen Düsseldorf.

18.06.2016: 2. Liga Teuer verkauft haben sich die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison. Sie unterlagen knapp mit 9:11 (1:1,2:3,3:2,3:5) dem hohen Favoriten Solingen/Wuppertal und schrammten dabei nur knapp an einer erneuten Sensation gegen den Kontrahenten vorbei. Bereits im Februar hatte die SGW völlig überraschend im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams mit 9:8 gegen den Drittplatzierten der 2. Liga die Nase vorn.

Auch auswärts wäre mehr als die knappe Niederlage gegen Solingen/Wuppertal drin gewesen. Denn im dritten Viertel agierte die SGW vier Minuten in Überzahl, weil ein gegnerischer Akteur nach einer Tätlichkeit einen Totalverweis kassiert hatte. Allerdings machte die Startgemeinschaft zu wenig aus dieser Möglichkeit. Ihr gelang in der langen Überzahlsituation lediglich ein einziger Treffer. "Da hat uns leider mal wieder die Durchschlagskraft im Angriff gefehlt", ärgerte sich Trainer Björn Blank über die abermals schwache Chancenauswertung seines Teams.

Anstatt sich in dieser Phase des Spiels vor dem Schlussabschnitt einen Vorsprung zu erarbeiten, gelang es der SGW lediglich die Partie wieder auszugleichen. Dass die Gäste zu diesem Zeitpunkt gegen den favorisierten Gegner überhaupt noch in Schlagdistanz lagen, hatten sie jedoch einem couragierten Auftritt zu verdanken. Obwohl Rote Erde/Brambauer gleich auf mehrere Stammspieler verzichten mussten, hielt die Mannschaft mit. "Angesichts des Kaders war das wirklich eine gute Leistung. Gerade hinten haben wir sehr gut gestanden", lobte Trainer Blank.

Im Schlussviertel habe dann allerdings "etwas die Kraft gefehlt". Solingen/Wuppertal erhöhte noch einmal den Druck und schenkte den Gästen gleich fünf Treffer ein, denen im gleichen Zeitraum nur drei Treffer gelangen. Dennoch eine Leistung, auf die Coach Blank im letzten Saisonspiel gegen den Düsseldorfer SC am Montag (20.30 Uhr) aufbauen will. "Wir haben vieles gut gemacht. Und wir werden auch gegen Düsseldorf alles versuchen, um vielleicht eine Überraschung zu schaffen", versichert der Trainer.

In der Tabelle wird die Partie aus Sicht der SGW allerdings keine Veränderungen in der Tabelle bringen, egal, ob die Startgemeinschaft gewinnt oder verliert. Zum Schlusslicht SV Rheinhausen hat sie sichere sechs Zähler Vorsprung. Zwar könnte die SGW zumindest noch nach Punkten mit dem SV Krefeld 72 II gleichziehen. Der allerdings hat ein um 44 Treffer besseres Torverhältnis. Für Gegner Düsseldorf wird es immerhin noch darum gehen, den vierten Tabellenplatz gegenüber Köln zu verteidigen. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels - Theismann (3), Wessel (1), Scherzer, Milojkovic, Müller, Schröder (2), Vuksanovic (3), Kohle, Lilic

SGW will sich möglichst teuer verkaufen

Samstag schweres Auswärtsspiel bei Solingen/Wuppertal

16.06.2016: 2. Liga Die Punkte brauchen die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer nicht mehr zum Klassenerhalt - zum Glück. Sie sind am Samstag (18 Uhr) im Auswärtsspiel gegen Solingen/Wuppertal klarer Außenseiter. Gegen den Tabellendritten, der noch mit dem SV Blau-Weiß Bochum um einen Platz beim Aufstiegsturnier für die 1. Bundesliga kämpft, geht es für die SGW vor allem um Schadensbegrenzung. „Unser Ziel ist ganz klar, dass wir uns auch in den letzten beiden Spielen möglichst gut verkaufen wollen. Wir wollen es Solingen/Wuppertal so schwer wie möglich machen“, kündigt Trainer Björn Blank an.

Im Hinspiel in Hamm war das der SGW eindrucksvoll geglückt. Völlig überraschend setzte sich Rote Erde/Brambauer im eigenem Becken knapp mit 9:8 durch und legte damit den Grundstein für den Klassenerhalt in der 2. Liga. Ein Sieg, über den sich Coach Blank gleich doppelt freuen konnte. Denn aufgrund der Terminnot hatten sich die beiden Vereine zuvor darauf geeinigt, die Partie auch für den NRW-Pokal zu werten, in dem sie ebenfalls aufeinandertreffen sollten.

„Das war wirklich ein sensationeller Tag, an dem am Ende wirklich alles gepasst hat. Wir müssen aber realistisch sein. Auswärts wird es für uns bedeutend schwerer“, weiß Blank. Zumal auch die personellen Vorzeichen deutlich schlechter sind als beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Mit Henning Kohle, Darren Grobelny und Kapitän Kristian Berg fallen gleich mehrere Stützen des Teams aus. Für sie müssen Nachwuchskräfte ran. Coach Blank findet das aber „halb so wild. Das ist eine schöne Gelegenheit, auch den Jungen Einsatzzeiten zu geben. Das kann ihrer Entwicklung nur gut tun“.

Für den Trainer steht gegen Solingen/Wuppertal „zuallererst die Defensivarbeit im Vordergrund“. Im Angriff hofft Blank dann auf mehr Durchsetzungsvermögen als zuletzt im Heimspiel gegen Bayer Uerdingen II, wo die SGW zahlreiche gute Möglichkeiten leichtfertig vergeben hatte – wieder einmal. „Das ist und bleibt eines unserer großen Probleme. Das wir in den Griff bekommen müssen“, so der Coach. boh

SGW siegt im Derby gegen Lünen

Klassenerhalt ist mit den zwei Punkten so gut wie sicher

31.05.2016: 2. Liga Sieg im Lokalderby und noch einmal zwei ganz wichtige Zähler für den Klassenerhalt: Mit 8:6 (1:1,1:2,4:1,2:2) haben sich die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer zuhause gegen den SV Lünen durchgesetzt und damit den Abstand auf Schlusslicht Rheinhausen auf sechs Zähler vergrößert. Weil die SGW zudem das deutlich bessere Torverhältnis hat, bräuchten die Rheinhausener mindestens sieben Punkte aus den letzten vier Spielen, um an der Tabellensituation noch etwas zu ändern. „Damit müssten wir eigentlich durch sein“, zeigt sich SGW-Coach Björn Blank erleichtert über die zwei Zähler gegen Lünen. Und dass diese ausgerechnet im Derby eingefahren wurden, sei „natürlich besonders schön“, so der Trainer.

Der zeigte sich mit dem Start seiner Mannschaft jedoch „alles andere als zufrieden“. Die SGW ließ gleich mehrere Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen. Anstatt selbst in Führung zu gehen, waren es die Lünener, die das 1:0 für sich verbuchen konnten. Auch in der Folge lief es noch nicht rund für die Hausherren. Die standen zwar in der Defensive gut und konnten sich zudem auf ihren stark aufgelegten Schlussmann Felix Bartels verlassen. Im Angriff klappte jedoch zu wenig.

Anders im dritten Viertel, in dem die SGW das Heft in die Hand nahm. „Das war wirklich stark, was wir da gezeigt haben“, lobte SGW-Coach Blank. Über den Kampf sei seine Mannschaft zu den Torerfolgen gekommen, die der Startgemeinschaft ein 4:1 in diesem Abschnitt sowie eine 6:4-Führung vor dem letzten Viertel bescherten. Die brachte die SGW dann auch über die Zeit und damit die beiden wichtigen Zähler unter Dach und Fach. „Das Spiel hat wirklich Spaß gemacht, und trotz der vielen Hinausstellungen auf beiden Seiten war es eine wirklich faire Partie“, so Blank. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels, Teske – Theismann (1), Wessel, Scherzer, Müller, Grobelny, Berg, Milojkovic (1), Teipmann, Schröder (3), Vuksanovic (3), Lilic

Trotz Ausfällen: SGW II holt 9:9 gegen Lünen

Doch es wäre mehr drin gewesen für die junge Truppe

08.04.2016: Verbandsliga Vor dem Spiel wäre Kristian Berg, Trainer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer, mit einem Punkt zufrieden gewesen. Die Ausfallliste seiner Verbandsliga-Wasserballer war vor der Partie gegen den SV Lünen II lang. Am Ende stand jedoch fest: Da war mehr drin für die Startgemeinschaft als das 9:9-Unentschieden (3:1,3:3,1:3,2:2), mit dem die beiden Teams auseinandergingen. Denn die SGW erwischte einen Traumstart, nutzte fast jede sich bietende Chance und setzte die Lünener immer wieder durch schnelle Gegenangriffe unter Druck. „Wir wollten hinten kompakt stehen und mit Kontern ins Spiel kommen“, erklärte Coach Berg seine Strategie für das Spiel, die gegen die körperlich überlegenen und erfahrenen Gäste zunächst auch aufging.

Im zweiten Abschnitt vergab die SGW dann allerdings immer wieder gute Tormöglichkeiten. „Anstatt 8:3 zu führen, kassieren wir das 6:4, und der Gegner ist wieder im Spiel. Das war sicherlich ein Knackpunkt“, ärgerte sich Berg, dessen Team auch zahlreiche Überzahlsituationen nicht zu seinen Gunsten nutzte.

Rote Erde/Brambauer verlor im Laufe des Spiels zunehmend den Faden. Den Lünenern gelang es sogar, in Führung zu gehen. Die SGW drohte leer auszugehen. Doch die unerfahrene Truppe zeigte Kampfgeist, und es war mit Bendix Biermann ausgerechnet der jüngste Akteur, der mit seinem Treffer zum 9:9 doch noch einen Punkt rettete. „Kämpferisch war die Leistung klasse, und für den Lernprozess der jungen Spieler sind solche Partien extrem wichtig“, sagte Berg. Mit dem Punkt könne er „gut leben“. In der Tabelle stehe sein Team mit 15:9 Zählern weiter gut da. Im nun anstehenden schweren Auswärtsspiel bei der WSG Vest hofft der Trainer allerdings wieder mehr Stammkräfte an Bord zu haben. boh

Rote Erde/Brambauer: Teske, Bartels – Bönning, Teipmann, Biermann (2), Wessel (1), Grobelny (3), Tom Vorkötter, Müller (1), Fesenko (1), Plattfaut, Batt (1), Till Vorkötter

Miese Chancenauswertung kostet den Sieg

Beim 9:10 gegen Bayer Uerdingen war mehr drin für die SGW

07.06.2016: 2. Liga Da war mehr drin. Mit 9:10 (2:0,2:2,1:3,4:5) haben die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer das Zweitligaduell gegen den SV Bayer Uerdingen II verloren. Auswirkungen auf den Abstiegskampf hat das zwar nicht mehr. Die Startgemeinschaft ist mittlerweile auf der sicheren Seite. Dennoch ärgerte sich SGW-Coach Björn Blank über die Niederlage. „Die katastrophale Chancenauswertung hat uns den Sieg gekostet. Das war absolut unnötig“, kritisierte Blank.

Zwar habe seine Mannschaft insgesamt eine gute Defensivleistung gezeigt. „Aber wenn man so viele hundertprozentige Möglichkeiten auslässt und dann im Gegenzug die Tore kassiert, dann kann man einfach nicht gewinnen“, ärgerte sich der Coach, der sich deshalb „unter dem Strich enttäuscht“ über den Auftritt der SGW zeigte, zumal Bayer Uerdingen ersatzgeschwächt angetreten war.

Zunächst hatte Rote Erde/Brambauer die Begegnung allerdings im Griff, ging mit 2:0 in Führung und behauptete diese auch im zweiten Abschnitt. Während die Startgemeinschaft in der Vorwoche gegen Lünen dann im dritten Viertel noch einmal eine Steigerung zeigte und die Begegnung drehte, verlor sie gegen Uerdingen nach dem Seitenwechsel den Faden. „Wir haben den Gegner unnötig zu Kontern eingeladen. Es ist ja schon schlimm genug, dass wir selbst beste Chancen vorne auslassen, aber wenn man sich dann gleich noch einen Gegentreffer fängt, ist das besonders bitter“, sagte Blank, der „gerne die beiden Punkte mitgenommen“ hätte.

Deutlich schlechter stehen die Karten auf einen Sieg in der kommenden Partie, der dann schon vorletzten in dieser Saison. Die SGW muss am 18. Juni auswärts beim Zweitplatzierten Solingen/Wuppertal antreten. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels, Teske – Theismann (2), Wessel, Scherzer, H. Kohle, Teipmann, Milojkovic, Müller, Schröder (1), Vuksanovic (4), S. Kohle, Lilic