Das Ziel heißt Schadensbegrenzung

Dienstag muss die SGW bei Favorit ASC Duisburg ran

06.03.2017: 2. Liga Die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer haben in der aktuellen Saison einen schweren Stand. Nach sieben Spieltagen stehen sie mit 0:14 Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Dass sich daran im letzten Spiel der Hinrunde noch etwas ändert, gilt als sicher. Denn die Mannschaft von Coach Björn Blank muss am Dienstag (20 Uhr) beim ASC Duisburg ran.

Der hat zwar bereits drei Niederlagen einstecken müssen, ist jedoch Zuhause eine Macht. Probleme hatte die hoch favorisierte Truppe nur, wenn sie Samstags auswärts ran musste - also dann, wenn parallel die 1. Mannschaft in der 1. Bundesliga ran musste und damit eine ganze Reihe Topspieler nicht zur Verfügung standen, die auch in der 2. Liga spielberechtigt sind. SGW-Coach Blank gibt sich deshalb keinen Illusionen hin. "Es geht für uns dort um nichts anderes als Schadensbegrenzung. Die werden sicherlich in Topbesetzung auflaufen", warnt er.

Wie gerne würde Blank selbst personell aus dem Vollen schöpfen. Das würde die Mission Schadensbegrenzung zumindest etwas einfacher machen. Doch aus beruflichen Gründen und krankheitsbedingt hat er bereits einige Ausfälle zu verkraften. "So wird es natürlich schwer, in Duisburg einigermaßen zu bestehen" sagt der Trainer, der dennoch auf eine halbwegs passable Leistung hofft. Schon allein, weil in der Woche darauf Aufsteiger Iserlohn ins Hammer Maximare kommt. Gewinnt die SGW die Partie, könnte sie nach Punkten gleichziehen. Der Kampf gegen den Abstieg wäre wieder offen. Geht das Spiel jedoch verloren, sieht es düster aus in Sachen Klassenerhalt.

Zwar kann die SGW in Duisburg nicht auf Punkte hoffen, doch auch das Torverhältnis kann am Ende entscheidend sein. Für Trainer Blank steht deshalb fest: "Ich erwarte, dass wir uns dort bestmöglich verkaufen". boh

Das Ziel heißt Schadensbegrenzung

Dienstag muss die SGW bei Favorit ASC Duisburg ran

06.03.2017: 2. Liga Die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer haben in der aktuellen Saison einen schweren Stand. Nach sieben Spieltagen stehen sie mit 0:14 Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Dass sich daran im letzten Spiel der Hinrunde noch etwas ändert, gilt als sicher. Denn die Mannschaft von Coach Björn Blank muss am Dienstag (20 Uhr) beim ASC Duisburg ran.

Der hat zwar bereits drei Niederlagen einstecken müssen, ist jedoch Zuhause eine Macht. Probleme hatte die hoch favorisierte Truppe nur, wenn sie Samstags auswärts ran musste - also dann, wenn parallel die 1. Mannschaft in der 1. Bundesliga ran musste und damit eine ganze Reihe Topspieler nicht zur Verfügung standen, die auch in der 2. Liga spielberechtigt sind. SGW-Coach Blank gibt sich deshalb keinen Illusionen hin. "Es geht für uns dort um nichts anderes als Schadensbegrenzung. Die werden sicherlich in Topbesetzung auflaufen", warnt er.

Wie gerne würde Blank selbst personell aus dem Vollen schöpfen. Das würde die Mission Schadensbegrenzung zumindest etwas einfacher machen. Doch aus beruflichen Gründen und krankheitsbedingt hat er bereits einige Ausfälle zu verkraften. "So wird es natürlich schwer, in Duisburg einigermaßen zu bestehen" sagt der Trainer, der dennoch auf eine halbwegs passable Leistung hofft. Schon allein, weil in der Woche darauf Aufsteiger Iserlohn ins Hammer Maximare kommt. Gewinnt die SGW die Partie, könnte sie nach Punkten gleichziehen. Der Kampf gegen den Abstieg wäre wieder offen. Geht das Spiel jedoch verloren, sieht es düster aus in Sachen Klassenerhalt.

Zwar kann die SGW in Duisburg nicht auf Punkte hoffen, doch auch das Torverhältnis kann am Ende entscheidend sein. Für Trainer Blank steht deshalb fest: "Ich erwarte, dass wir uns dort bestmöglich verkaufen". boh

Das Ziel heißt Schadensbegrenzung

Dienstag muss die SGW bei Favorit ASC Duisburg ran

06.03.2017: 2. Liga Die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer haben in der aktuellen Saison einen schweren Stand. Nach sieben Spieltagen stehen sie mit 0:14 Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Dass sich daran im letzten Spiel der Hinrunde noch etwas ändert, gilt als sicher. Denn die Mannschaft von Coach Björn Blank muss am Dienstag (20 Uhr) beim ASC Duisburg ran.

Der hat zwar bereits drei Niederlagen einstecken müssen, ist jedoch Zuhause eine Macht. Probleme hatte die hoch favorisierte Truppe nur, wenn sie Samstags auswärts ran musste - also dann, wenn parallel die 1. Mannschaft in der 1. Bundesliga ran musste und damit eine ganze Reihe Topspieler nicht zur Verfügung standen, die auch in der 2. Liga spielberechtigt sind. SGW-Coach Blank gibt sich deshalb keinen Illusionen hin. "Es geht für uns dort um nichts anderes als Schadensbegrenzung. Die werden sicherlich in Topbesetzung auflaufen", warnt er.

Wie gerne würde Blank selbst personell aus dem Vollen schöpfen. Das würde die Mission Schadensbegrenzung zumindest etwas einfacher machen. Doch aus beruflichen Gründen und krankheitsbedingt hat er bereits einige Ausfälle zu verkraften. "So wird es natürlich schwer, in Duisburg einigermaßen zu bestehen" sagt der Trainer, der dennoch auf eine halbwegs passable Leistung hofft. Schon allein, weil in der Woche darauf Aufsteiger Iserlohn ins Hammer Maximare kommt. Gewinnt die SGW die Partie, könnte sie nach Punkten gleichziehen. Der Kampf gegen den Abstieg wäre wieder offen. Geht das Spiel jedoch verloren, sieht es düster aus in Sachen Klassenerhalt.

Zwar kann die SGW in Duisburg nicht auf Punkte hoffen, doch auch das Torverhältnis kann am Ende entscheidend sein. Für Trainer Blank steht deshalb fest: "Ich erwarte, dass wir uns dort bestmöglich verkaufen". boh

Das Ziel heißt Schadensbegrenzung

Dienstag muss die SGW bei Favorit ASC Duisburg ran

06.03.2017: 2. Liga Die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer haben in der aktuellen Saison einen schweren Stand. Nach sieben Spieltagen stehen sie mit 0:14 Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Dass sich daran im letzten Spiel der Hinrunde noch etwas ändert, gilt als sicher. Denn die Mannschaft von Coach Björn Blank muss am Dienstag (20 Uhr) beim ASC Duisburg ran.

Der hat zwar bereits drei Niederlagen einstecken müssen, ist jedoch Zuhause eine Macht. Probleme hatte die hoch favorisierte Truppe nur, wenn sie Samstags auswärts ran musste - also dann, wenn parallel die 1. Mannschaft in der 1. Bundesliga ran musste und damit eine ganze Reihe Topspieler nicht zur Verfügung standen, die auch in der 2. Liga spielberechtigt sind. SGW-Coach Blank gibt sich deshalb keinen Illusionen hin. "Es geht für uns dort um nichts anderes als Schadensbegrenzung. Die werden sicherlich in Topbesetzung auflaufen", warnt er.

Wie gerne würde Blank selbst personell aus dem Vollen schöpfen. Das würde die Mission Schadensbegrenzung zumindest etwas einfacher machen. Doch aus beruflichen Gründen und krankheitsbedingt hat er bereits einige Ausfälle zu verkraften. "So wird es natürlich schwer, in Duisburg einigermaßen zu bestehen" sagt der Trainer, der dennoch auf eine halbwegs passable Leistung hofft. Schon allein, weil in der Woche darauf Aufsteiger Iserlohn ins Hammer Maximare kommt. Gewinnt die SGW die Partie, könnte sie nach Punkten gleichziehen. Der Kampf gegen den Abstieg wäre wieder offen. Geht das Spiel jedoch verloren, sieht es düster aus in Sachen Klassenerhalt.

Zwar kann die SGW in Duisburg nicht auf Punkte hoffen, doch auch das Torverhältnis kann am Ende entscheidend sein. Für Trainer Blank steht deshalb fest: "Ich erwarte, dass wir uns dort bestmöglich verkaufen". boh

Das Ziel heißt Schadensbegrenzung

Dienstag muss die SGW bei Favorit ASC Duisburg ran

06.03.2017: 2. Liga Die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer haben in der aktuellen Saison einen schweren Stand. Nach sieben Spieltagen stehen sie mit 0:14 Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Dass sich daran im letzten Spiel der Hinrunde noch etwas ändert, gilt als sicher. Denn die Mannschaft von Coach Björn Blank muss am Dienstag (20 Uhr) beim ASC Duisburg ran.

Der hat zwar bereits drei Niederlagen einstecken müssen, ist jedoch Zuhause eine Macht. Probleme hatte die hoch favorisierte Truppe nur, wenn sie Samstags auswärts ran musste - also dann, wenn parallel die 1. Mannschaft in der 1. Bundesliga ran musste und damit eine ganze Reihe Topspieler nicht zur Verfügung standen, die auch in der 2. Liga spielberechtigt sind. SGW-Coach Blank gibt sich deshalb keinen Illusionen hin. "Es geht für uns dort um nichts anderes als Schadensbegrenzung. Die werden sicherlich in Topbesetzung auflaufen", warnt er.

Wie gerne würde Blank selbst personell aus dem Vollen schöpfen. Das würde die Mission Schadensbegrenzung zumindest etwas einfacher machen. Doch aus beruflichen Gründen und krankheitsbedingt hat er bereits einige Ausfälle zu verkraften. "So wird es natürlich schwer, in Duisburg einigermaßen zu bestehen" sagt der Trainer, der dennoch auf eine halbwegs passable Leistung hofft. Schon allein, weil in der Woche darauf Aufsteiger Iserlohn ins Hammer Maximare kommt. Gewinnt die SGW die Partie, könnte sie nach Punkten gleichziehen. Der Kampf gegen den Abstieg wäre wieder offen. Geht das Spiel jedoch verloren, sieht es düster aus in Sachen Klassenerhalt.

Zwar kann die SGW in Duisburg nicht auf Punkte hoffen, doch auch das Torverhältnis kann am Ende entscheidend sein. Für Trainer Blank steht deshalb fest: "Ich erwarte, dass wir uns dort bestmöglich verkaufen". boh

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Wichtiger Sieg gegen Krefeld 72 II

SGW macht mit 23:3-Erfolg Boden gut im Abstiegskampf

09.05.2017: 2. Liga Noch am Wochenende sah die Lage düster aus für die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer. Die Startgemeinschaft hatte eine deftige 4:20-Packung bei Solingen/Wuppertal kassiert, während Konkurrent Iserlohn überraschend mit 8:7 gegen den ASC Duisburg die Nase vorn hatte. Mittlerweile ist die Startgemeinschaft jedoch wieder im Rennen um den Klassenerhalt. Sie siegte zuhause im Hammer Maximare überraschend deutlich mit 23:3 (5:0, 6:2, 5:0, 7:1) gegen den SV Krefeld 72 II.

Der war zwar nur mit einer Rumpftruppe angetreten. Dennoch zeigte sich SGW-Trainer Björn Blank zufrieden mit dem Auftritt seiner Truppe. „Wir haben wirklich über die volle Zeit sehr konzentriert gespielt. Das hat die Mannschaft wirklich gut gemacht“, lobte er. Weil es im Kampf um den Klassenerhalt möglicherweise um jedes Tor geht, forderte Blank sein Team im Laufe des Spiels – trotz klarer Führung auf – den Druck weiter hoch zu halten. „Das hat gut geklappt. Wir konnten uns dadurch wieder in eine bessere Ausgangssituation gegenüber Iserlohn bringen“, so der Coach.

Durch den klaren Sieg hat die Startgemeinschaft nun wieder ein um 18 Treffer besseres Torverhältnis als der Konkurrent aus dem Sauerland. Weil dieser jedoch – bei einem Spiel weniger – zwei Minuspunkte weniger auf dem Konto hat, steht Rote Erde/Brambauer derzeit auf dem letzten Tabellenplatz. Als nächstes muss die SGW am kommenden Dienstag beim Zweitplatzierten Köln antreten. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Teipmann (4), H. Kohle (2), Stindt (1), Berg (1), Plattfaut, Müller (5), Schröder (2), Scherzer, S. Kohle (5), Teske (3)

SGW erneut gegen Solingen/Wuppertal ran

Diesmal aber auswärts - Montag Heimspiel gegen Krefeld 

04.05.2017: 2. Liga Die Chance auf Punkte war da. Nutzen können haben sie die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer allerdings nicht. Sie verloren ihr Heimspiel gegen Solingen/Wuppertal knapp mit 10:12. Nur wenige Tage später, am Sonnabend (14 Uhr), muss die Mannschaft von Trainer Björn Blank erneut gegen den selben Gegner ran. Diesmal allerdings auswärts. „Das macht es nicht einfacher. Wir müssen aber einfach weiter versuchen, irgendwie Punkte einzufahren“, sagt der SGW-Coach.

Denn die Tabellensituation ist nach wie vor extrem gefährlich. Zwar hat die Startgemeinschaft den letzten Tabellenplatz an Aufsteiger Iserlohn abgeben können – dank des knappen 8:6-Heimsieges gegen die Sauerländer Mitte März. Die beiden punktgleichen Mannschaften trennen jedoch nur wenige Tore voneinander. Ein dünnes Polster, auf das sich SGW-Coach Blank nicht verlassen möchte. „Wir dürfen auf keinen Fall glauben, dass uns zwei Punkte zum Klassenerhalt reichen werden. Wir brauchen definitiv noch mehr Zähler auf dem Konto“, fordert der Trainer. Die sollen möglichst schon gegen Solingen/Wuppertal her. „Natürlich sind wir da absoluter Außenseiter. Aber wir müssen immer an unsere Chance glauben. Dürfen nie aufgeben“, so der Trainer, der seiner Mannschaft trotz der schwierigen Tabellensituation „absolut keinen Vorwurf“ machen will.

„Die Jungs hängen sich immer rein. An der Einstellung hat es noch nie gemangelt“, sagt Blank. Probleme bereite stattdessen immer wieder der dünne Kader, mit dem Ausfälle kaum zu verkraften seien. „Da fehlt uns regelmäßig gegen Ende des Spiels die Kraft, weil wir oft kaum Möglichkeiten zum Wechseln haben“, klagt der Trainer. Das habe schon mehrfach Punkte gekostet. „Wichtig ist, dass wir trotzdem weiter als Mannschaft auftreten und probieren, alles zu geben“, so Blank.

Zumindest das ist der SGW zuletzt immer wieder gelungen. Beim hohen Favoriten ASC Duisburg unterlag sie Anfang März lediglich mit 9:12, gegen Iserlohn gab es eine Woche später den ersten Sieg der Saison. Und auch zuhause gegen Spitzenreiter Bochum schlug sich die Startgemeinschaft mit 6:11 achtbar. Bei den beiden 10:12-Niederlagen gegen Düsseldorf und Solingen/Wuppertal war die SGW dann sogar nah dran am einem Punktgewinn. In einem der nächsten Spiele soll es dann endlich klappen mit weiteren Zählern auf dem Konto. Schon am Montag wird es die nächste Gelegenheit dazu geben. Dann erwartet die SGW Zuhause den SV Krefeld 72 II. boh

SGW will Abstand zu Iserlohn vergrößern

Montag (20.30 Uhr) Zuhause gegen den Düsseldorfer SC

31.03.2017: 2. Liga Die Rote Laterne, die den sicheren Abstieg aus der 2. Liga bedeuten würden, sind die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer derzeit los. Doch der Abstand zu Schlusslicht Iserlohn ist denkbar knapp. Nur wegen des besseren Torverhältnisses hat das Team von Trainer Björn Blank derzeit die Nase vorn. Für ihn steht deshalb fest: „Wir müssen in unseren Heimspielen noch Punkte holen. Es wäre Wahnsinn zu hoffen, dass Iserlohn nur noch verliert“. Schon am Montag (20.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Düsseldorfer SC will er deshalb den zweiten Sieg der Saison einfahren. „Wenn wir einen guten Tag haben und unsere Chancen konsequent nutzen, dann kann da was gehen“, sagt Blank.

Für ihn kommt es vor allem darauf an, „dass wir hinten wieder sicher stehen“. Der Gegner sei gefährlich, „weil er sowohl einige erfahrene Kräfte sowie schwimmerisch starke, junge Leute in seinen Reihen hat“. Im Hinspiel im Rheinland war die SGW deshalb auch ohne Chance. Sie verlor die Partie im Dezember klar mit 3:9. Vor allem im Angriff mangelte es der Startgemeinschaft an Durchschlagskraft. Ein Problem, das sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht. „Es fällt uns schwer uns durchzusetzen. Und von den Chancen, die wir haben, machen wir zu wenige rein“, weiß Coach Blank, der seinem Team jedoch zumindest in Sachen Einstellung keinen Vorwurf machen will. „Die stimmte immer - auch in den Spielen, in denen wir ersatzgeschwächt antreten mussten. Die Jungs lassen sich nie hängen“.

Allerdings werden sie gegen Düsseldorf mit Kristian Berg aus beruflichen Gründen auf eine wichtige Stammkraft verzichten müssen. Auch wird Trainer Blank aus privaten Gründen ausnahmsweise nicht selbst am Beckenrand stehen können. Seinen Job übernimmt gegen Düsseldorf Jugendtrainer Carsten Berg. An Erfahrung mangelt es dem Ersatzmann nicht. Er ist derzeit auch Cheftrainer bei Erstligist SV Duisburg 98 und war vor einigen Jahren auch selbst als Coach für die SGW in der 2. Liga verantwortlich. „Bei ihm ist das Team in guten Händen. Da habe ich ein gutes Gefühl. Er kennt die Jungs gut“, weiß Blank.

Er hofft, dass Berg seine Truppe zum zweiten Sieg der Saison führen kann. Dass Düsseldorf nicht unschlagbar ist, beweist ein Blick auf die Tabelle. Die Rheinländer stehen derzeit auf dem siebten Tabellenplatz und mussten im Verlaufe der Saison auch schon einige deutliche Pleiten einstecken. Zuletzt siegten sie zwar klar zuhause gegen den SV Krefeld 72 II. Gegen Solingen/Wuppertal kassierte der SGW-Gegner zuvor jedoch eine klare 7:14-Niederlage und hatte auch gegen Spitzenreiter Köln mit 5:12 deutlich das Nachsehen. „Das ist auf jeden Fall eines der Spiele, in denen Punkte möglich sind. Deshalb müssen wir einfach alles geben“, fordert Blank. boh

SGW ohne Chance gegen Bochum

Favorit den Gastgebern körperlich klar überlegen

21.03.2017: 2. Liga Die Niederlage war deutlich. Aber es hätte schlimmer kommen können. Mit 6:11 (1:2,2:4,1:3,2:2) haben die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer ihr Zweitliga-Heimspiel gegen Favorit Blau-Weiß Bochum verloren. Sie konnten damit immerhin den Schaden mit Blick auf das am Ende im Vergleich zum derzeit punktgleichen Aufsteiger Iserlohn möglicherweise entscheidende Torverhältnis in Grenzen halten.

Dabei profitierten die Hausherren allerdings auch davon, dass die Bochumer nicht in Bestbesetzung angetreten waren. Sie kamen unter anderem ohne ihren starken Centerspieler Raul Diakon. „Wir haben probiert so lange wie möglich dagegen zu halten. Gerade im dritten und vierten Viertel hat man aber gemerkt, dass sie uns physisch klar überlegen waren“, sagte SGW-Trainer Björn Blank. Er hätte sich gerade zu Beginn der Partie im Angriff auch mehr Mut von seiner Mannschaft gewünscht. „Da waren wir etwas zu ängstlich, und am Ende fehlte dann einfach die Kraft, um noch mehr bewegen zu können“, so der Trainer. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels. A. Kersting – Theismann (1), Teipmann, S. Kersting, H. Kohle (1), Stindt (1), Berg, Plattfaut, Batt, Schröder (1), S. Kohle (2)

Wenig Chance auf Punkte gegen Bochum

Aber die SGW hat Montag das Torverhältnis im Blick

17.03.2017: 2. Liga Wichtige Punkte haben die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer gegen Aufsteiger Iserlohn eingefahren. Der knappe 8:6-Sieg brachte immerhin den Abschied vom Tabellenende mit sich. Dass dieser Erfolg der Auftakt zu einer Serie sein könnte, ist jedoch unwahrscheinlich. Denn mit dem SV Blau-Weiß Bochum empfängt die Startgemeinschaft am Montag (20.30 Uhr) eines der Topteams der Liga im Hammer Maximare.

„Wir sind da ganz klar krasser Außenseiter“, stellt der SGW-Coach vor der Begegnung mit dem derzeitigen Tabellenzweiten klar, der in neun Spielen nur eine einzige Niederlage hinnehmen musste. Lediglich Spitzenreiter Köln gelang im Februar ein Heimsieg gegen den Aufstiegsaspiranten, der ansonsten bisher ausschließlich souveräne Siege eingefahren hat. Ausgerechnet die SGW – obwohl auswärts und stark ersatzgeschwächt angetreten – zeigte eine der besten Leistungen gegen die Blau-Weißen. Sie unterlag im Dezember in Bochum lediglich mit 6:11.

Eine Leistung, an die SGW-Trainer Blank anknüpfen möchte. „Da haben wir uns wirklich gut verkauft. Gerade in der Verteidigung standen wir sehr sicher“, erklärt er. Um die Defensive muss sich Blank ohnehin die wenigsten Gedanken machen. Es hakt – immer wieder – vor allem im Angriff seiner Truppe. Auch im wichtigen Spiel gegen Iserlohn versäumte es diese, früher den Sack zuzumachen, weil sie zahlreiche Chancen in Überzahl ungenutzt verstreichen ließ. „Uns fehlt vorne einfach die Durchschlagskraft. Da müssen wir uns manchmal einfach mehr trauen“, analysiert der Trainer, der außerdem unbedingt vermeiden will, „dass wir uns zu viele Konter fangen“.

Ansonsten sei das Ziel, gerade Bochums Topakteure wie Ex-Nationalspieler Till Rohe und den starken Centerspieler Raul Diakon in den Griff zu bekommen. „Das ist uns in Bochum ganz gut gelungen. Die dürfen einfach nicht zu viel Raum bekommen, sonst nutzen die das gnadenlos aus“, warnt Blank, der auch in der wohl eher aussichtslosen Partie „vollen Einsatz“ einfordert. Denn: „Am Ende kann auch das Torverhältnis über Abstieg oder Nichtabstieg entscheiden. Das müssen wir immer im Blick haben“, so der Trainer. boh

Wichtige Punkte gegen den Abstieg

SGW schlägt Aufsteiger Iserlohn zuhause mit 8:6

14.03.2017: 2. Liga Wichtige Punkte für die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer. Sie setzten sich mit 8:6 zuhause gegen Aufsteiger Iserlohn durch und gaben mit ihrem Sieg auch die Rote Laterne in der 2. Liga an die Sauerländer ab. „Wir haben einige Chancen in Überzahl vergeben, aber hinten standen wir sicher. Das war entscheidend“, erklärte SGW-Trainer Björn Blank.

In einer anfangs ausgeglichenen Partie bekamen die Hausherren im zweiten Viertel Oberwasser und konnten sich bis zum Halbzeitseitenwechsel auf 4:2 absetzen. Den Sieg brachten sie allerdings erst kurz vor Schluss unter Dach, mit einem Treffer in der letzten Spielminute. „Leider ist es noch einmal hektisch geworden. Uns ist es da einfach nicht gelungen, die nötige Ruhe beizubringen“, kritisierte Blank. Deshalb sei Iserlohn noch einmal bis auf ein Tor herangekommen. „Wichtig ist aber, dass wir die Punkte haben und damit die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt haben“, so der Trainer. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels, Teske – Theismann (1), Teipmann, Kopia, H. Kohle, Stindt, Berg (1), M. Müller, J. Müller (4), Schröder, Scherzer, Geissendorf

Gegen Iserlohn muss der erste Sieg her

SGW kämpft um wichtige Punkte gegen den Abstieg

12.03.2017: 2. Liga Ein Sieg muss her. Sonst wird es für die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer eng mit dem Klassenerhalt. Am Montag im Heimspiel (20.30 Uhr) will die Startgemeinschaft deshalb ihren ersten Sieg gegen Aufsteiger Iserlohn einfahren. Die Truppe von Trainer Björn Blank würde damit auch die rote Laterne an die Sauerländer abgeben. "Die Jungs sind heiß. Sie wissen, worum es geht. Wir brauchen diese Punkte. Sonst wird es für uns fast unmöglich, doch noch in der Zweiten Liga zu bleiben", weiß Blank, der deshalb "von der ersten bis zur letzten Minute vollen Einsatz" verlangt. Für ihn steht fest: "Wir müssen uns alles abverlangen".

Dass die Moral seiner Mannschaft intakt ist, bewies diese unter der Woche beim hohen Favoriten ASC Duisburg. Obwohl ersatzgeschwächt nur mit einem Auswechselspieler angereist, verkaufte sich die SGW teuer und kassierte statt der erwarteten hohen Packung eine knappe 9:12-Niederlage. Zwar hatten die Duisburger eine relativ junge Truppe ins Wasser geschickt. "Aber auch das sind alles starke Leute. Wir haben da eine wirklich gute Leistung abgeliefert und den Gegner sicher auch etwas überrascht", lobt SGW-Coach Blank sein Team.

Obwohl Rote Erde/Brambauer mit 0:16 Punkten weiterhin am Ende der Tabelle steht, könnte die unerwartet knappe Niederlage in Duisburg am Ende sogar entscheidend sein. Denn dadurch hat die SGW weiterhin ein besseres Torverhältnis als Iserlohn und könnte durch einen Sieg im heimischen Maximare an den Sauerländern vorbeiziehen. Je nachdem, wie viele NRW-Vereine aus der 1. Bundesliga absteigen, könnte dann eben dieser vorletzte Tabellenplatz zum Klassenerhalt in der 2. Liga reichen.

"Wir wollen diese Chance ergreifen. Wir stehen zwar am Ende der Tabelle. Aber wir haben schon einige wirklich gute Spiele abgeliefert, in denen nicht viel zu einem Punktgewinn gefehlt hat", sagt Trainer Blank, der allerdings vor allem vor dem Tor des Gegners deutlich mehr Konzentration einfordert. "Da müssen wir einfach abgebrühter sein. Auch gegen Iserlohn", so der Coach, der sich jedoch zumindest fast immer auf eine solide Defensive sowie auf seinen Schlussmann Felix Bartels verlassen konnte.

Auch im Hinspiel in Iserlohn war seine Truppe vor allem an den eigenen Nerven gescheitert. Die Partie ging mit 6:7 knapp verloren. Das soll nicht wieder passieren. "Wir wollen endlich weg vom Ende der Tabelle", erklärt Blank. Am Montag im Maximare könnte das klappen. boh

Im Pokal: Erster Sieg für die SGW

Team siegt bei Oberligist Solingen/Wuppertal II mit 6:3

24.02.2017: NRW-Pokal In der Liga reichte es bisher nicht zu einem Punktgewinn. Im Pokalwettbewerb des Schwimmverbandes NRW hingegen durften sich die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer über ihren ersten Sieg freuen. Der Zweitligist setzte sich mit 6:3 (0:1,1:0,4:1,1:1) bei Oberligist Solingen/Wuppertal II durch.

Allerdings tat sich die Mannschaft von Trainer Björn Blank zunächst schwer gegen den eine Klasse tiefer spielenden Gegner, der den besseren Start erwischte und im ersten Viertel mit 1:0 in Führung ging. Die Defensive der SGW stand zwar gut. „Aber es ist uns zu Beginn nicht gelungen, uns gute Torchancen zu erspielen“, kritisierte Coach Blank.

Erst im zweiten Abschnitt erzielte Phillip Scherzer den Ausgleich für Rote Erde/Brambauer. Das lag auch daran, dass Solingen/Wuppertal eine ganze Reihe erfahrerer Akteure in seinen Reihe hatten, die lange in der ersten 1. Mannschaft gespielt hatten. „Da hatten wir Probleme, uns durchzusetzen“, sagte Blank, dessen Team allerdings nach der Halbzeitpause besser ins Spiel fand.

Stephan Kersting brachte mit zwei wichtigen Treffern die Gäste in Führung, die später Sören Kohle und Justus Theismann mit ihren Toren weiter ausbauten. „Das dritte Viertel war entscheidend. Da konnten wir uns endlich absetzen und den Sieg dann auch sicher nach Hause bringen“, sagte SGW-Coach Blank, der wieder mit großen Personalproblemen zu kämpfen und nur zwei Ersatzspieler auf der Bank hatte. „Das macht es natürlich schwierig, das Tempo hochzuhalten“, so der Trainer. Zudem habe seine Mannschaft erneut zu wenig aus seinen Chancen gemacht. Insbesondere das Überzahlspiel habe nicht gut funktioniert, bemängelte Blank. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann (1), Witt, Kersting (2), H. Kohle, Berg, Schröder, Scherzer (1), S. Kohle (2)

Miese Chancenauswertung kostet den Sieg

Beim 9:10 gegen Bayer Uerdingen war mehr drin für die SGW

07.06.2016: 2. Liga Da war mehr drin. Mit 9:10 (2:0,2:2,1:3,4:5) haben die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer das Zweitligaduell gegen den SV Bayer Uerdingen II verloren. Auswirkungen auf den Abstiegskampf hat das zwar nicht mehr. Die Startgemeinschaft ist mittlerweile auf der sicheren Seite. Dennoch ärgerte sich SGW-Coach Björn Blank über die Niederlage. „Die katastrophale Chancenauswertung hat uns den Sieg gekostet. Das war absolut unnötig“, kritisierte Blank.

Zwar habe seine Mannschaft insgesamt eine gute Defensivleistung gezeigt. „Aber wenn man so viele hundertprozentige Möglichkeiten auslässt und dann im Gegenzug die Tore kassiert, dann kann man einfach nicht gewinnen“, ärgerte sich der Coach, der sich deshalb „unter dem Strich enttäuscht“ über den Auftritt der SGW zeigte, zumal Bayer Uerdingen ersatzgeschwächt angetreten war.

Zunächst hatte Rote Erde/Brambauer die Begegnung allerdings im Griff, ging mit 2:0 in Führung und behauptete diese auch im zweiten Abschnitt. Während die Startgemeinschaft in der Vorwoche gegen Lünen dann im dritten Viertel noch einmal eine Steigerung zeigte und die Begegnung drehte, verlor sie gegen Uerdingen nach dem Seitenwechsel den Faden. „Wir haben den Gegner unnötig zu Kontern eingeladen. Es ist ja schon schlimm genug, dass wir selbst beste Chancen vorne auslassen, aber wenn man sich dann gleich noch einen Gegentreffer fängt, ist das besonders bitter“, sagte Blank, der „gerne die beiden Punkte mitgenommen“ hätte.

Deutlich schlechter stehen die Karten auf einen Sieg in der kommenden Partie, der dann schon vorletzten in dieser Saison. Die SGW muss am 18. Juni auswärts beim Zweitplatzierten Solingen/Wuppertal antreten. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels, Teske – Theismann (2), Wessel, Scherzer, H. Kohle, Teipmann, Milojkovic, Müller, Schröder (1), Vuksanovic (4), S. Kohle, Lilic

"Mehr Mann gegen Mann durchsetzen"

SGW-Coach Blank fordert bessere Chancenverwertung

13.02.2017: 2. Liga Auch das Derby gegen den SV Lünen hat aus Sicht der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer keine Veränderung der gefährlichen Tabellensituation gebracht. Die Mannschaft von Trainer Björn Blank bleibt Letzter in der 2. Liga, mit nun 0:12 Punkten hinter Aufsteiger Iserlohn. Die nächste Möglichkeit, daran etwas zu ändern, gibt es am Mittwoch (20.30 Uhr). Die Startgemeinschaft muss beim SV Bayer Uerdingen II antreten. Immerhin ein Team, das in der Tabelle noch in Reichweite ist. Der Krefelder Club hat 4:10 Punkte auf dem Konto und derzeit sogar ein schlechteres Torverhältnis als Rote Erde/Brambauer.

Und doch ist die Ausgangssituation schlecht für Trainer Björn Blank. Mehrere Stammspieler waren zuletzt krank, sind noch längst nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte. „Das hat sich auch gegen den SV Lünen bemerkbar gemacht. Uns hat auch die Kraft gefehlt“, sagt der SGW-Coach, der die 8:10-Niederlage dennoch „für sehr ärgerlich hält“. Denn Chancen habe sein Team genügend gehabt, um selbst mindestens einen Punkt einfahren zu können. „Aber dann machst du die Dinge vorne in Überzahl nicht rein und kassierst gleich im direkten Gegenzug einen Treffer. Das ist tödlich“, kritisiert der Trainer.

Um in Uerdingen eine Chance zu haben, müsse seine Truppe „solche Möglichkeiten besser nutzen. Wenn uns das nicht gelingt und wir das Problem nicht dauerhaft besser in den Griff bekommen, wird das ganz schwer mit dem Klassenerhalt“, warnt Trainer Blank, der in der anstehenden Auswärtspartie ansonsten auf „eine sichere Defensive“ setzen will. Sein Team sieht er gegen Uerdingen „schwimmerisch im Nachteil. Deshalb müssen wir unbedingt deren Konter unterbinden und in vielen Situationen einen Tick cleverer sein“. Außerdem erwartet er gerade von seinen Leistungsträgern, dass sich diese „auch mal im Angriff Mann gegen Mann durchsetzen und so Torchancen erarbeiten“.

Allerdings rechnet Blank damit, „dass wir wieder sehr dünn besetzt antreten müssen. Dann ist natürlich immer die große Frage wie lange die Kraft reicht, wenn wir kaum wechseln können“. Dass der Gegner nicht unschlagbar ist, zeigt ein Blick auf die vorangegangenen Ergebnisse. Die Uerdinger kassierten gleich eine ganze Reihe deutlicher Pleiten, zeigten allerdings auch mehrere sehr gute Leistungen. Bei Aufsteiger Iserlohn, bei dem die SGW das Nachsehen hatte, fuhr Bayer zum Beispiel einen klaren 9:3-Erfolg ein. „Gerade bei den zweiten Mannschaften ist auch immer eine Frage, wie stark besetzt sie auftreten. Vor allem im eigenen Bad sind die meistens sehr gut bestückt“, weiß SGW-Coach Blank, der dennoch von seiner Truppe erwartet, „dass wir auch in diesem Spiel alles versuchen, um Punkte zu holen. Wenn wir einen richtig guten Tag erwischen, ist auch auswärts mal was möglich“. boh

SGW will die ersten Punkte holen

Montag (20.30 Uhr) Heimderby gegen den SV Lünen

05.02.2017: 2. Liga Der Blick auf die Tabelle gibt derzeit wenig Anlass zur Hoffnung. Mit 0:10 Punkten sind die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer aktuell Schlusslicht der 2. Liga. Um das zu ändern und mit dem Vorletzten Iserlohn gleich zu ziehen, müssen Punkte her. Am Besten schon am Montag (20.30 Uhr) im Derby gegen den SV Lünen. „Das ist eines der Spiele, in denen wir eine Chance haben. Es wird nicht leicht, aber wir müssen versuchen, sie zu nutzen“, sagt SGW-Trainer Björn Blank.

Erschwert wird dieses Unterfangen jedoch dadurch, dass unter der Woche gleich vier Stammspieler krank ausfielen. Blank geht zwar davon aus, gegen Lünen eine weitgehend komplette Besetzung aufbieten zu können. „Aber an ein vernünftiges Training war so natürlich nicht zu denken. Die Vorbereitung war nicht optimal“, räumt der Trainer ein.

Der Gegner SV Lünen geht aus einer deutlich komfortableren Situation in die Partie gegen die SGW. Er rangiert mit 6:6 Punkten derzeit auf einem starken vierten Tabellenplatz, fuhr zuletzt einen ungefährdeten 9:5-Heimsieg gegen Krefeld ein und hatte sich zuvor auch nur hauchdünn auswärts mit 11:12 Solingen/Wuppertal geschlagen geben müssen. Die SGW hingegen unterlag in Krefeld mit 9:13 und hatte zuvor bereits zuhause mit 7:14 gegen Köln das Nachsehen.

„Es wird darauf ankommen, dumme Fehler zu vermeiden. Und wir müssen gerade vor dem Tor abgeklärter werden und unsere Chancen verwerten“, fordert SGW-Trainer Blank, der am Montag gegen Lünen „mit einem intensiven Spiel rechnet. Ich hoffe, dass uns trotz der Krankheitsfälle im Vorfeld zum Schluss nicht die Kraft ausgeht“. Auch das Überzahlspiel müsse besser funktionieren. „Da machen wir einfach viel zu wenig aus unseren Möglichkeiten. Das kann entscheidend sein“, so Blank.

Allen Unzulänglichkeiten – gerade im Angriff – zum Trotz: Zumindest auf seine Defensive konnte sich der Trainer in der Regel verlassen. Trotz 0:5 Punkten steht seine Truppe mit Blick auf das Torverhältnis etwa deutlich besser da als der Vorletzte Iserlohn, den es abzufangen gilt. Auch auf Schlussmann Felix Bartels konnte er Blank zählen. „Außerdem hat die Einstellung immer gestimmt. In Krefeld haben wir uns zum Beispiel ersatzgeschwächt mit sieben Mann richtig gut verkauft. Da kann ich der Mannschaft wirklich keinen Vorwurf machen. Sie weiß, dass das gegen Lünen ein wichtiges Spiel wird und wird alles geben“, ist sich der SGW-Coach sicher. Und vielleicht gibt danach auch der Blick auf die Tabelle mehr Anlass zur Hoffnung. boh

SGW verkauft sich gegen Bochum teuer

Guter Kampfgeist bei 6:11-Niederlage beim Favoriten

08.12.2016: 2. Liga Der Start in die Partie ließ nichts gutes erahnen. Mit 0:4 gerieten die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in den ersten Minuten beim hoch favorisierten SV Blau-Weiß Bochum in Rückstand. Dennoch verkauften sie sich teuer und hatten am Ende bei ihrem dritten Auswärtsspiel in Folge nur mit 6:11(1:5,1:1,1:4,3:1) das Nachsehen.

In der Tabelle hilft das nicht. Die Startgemeinschaft ist mit 0:6 Punkten weiterhin Schlusslicht der Liga und hat als einziges Team noch keinen Sieg einfahren können. Dennoch macht der Auftritt in Bochum aus Sicht von SGW-Trainer Björn Blank Mut. „Natürlich war es ärgerlich, dass wir den Start verschlafen haben. Aber die Einstellung war absolut vorbildlich. Wir haben uns auch nach dem deutlichen Rückstand nie hängen lassen“, lobt der Coach.

Positiv sei auch, „dass wir auch vorne im Angriff gekämpft und versucht haben, uns Chancen zu erarbeiten“, so Blank, der allerdings auch einräumt, dass sein Team „schwimmerisch, körperlich und auch spielerisch unterlegen“ gewesen sei. Das lag auch an der hohen Qualität des Gegners, der mit Vlad Kapsa und Till Rohe zwei ehemalige deutsche Nationalspieler aufbot und zudem mit Raul Diakon über einen weiteren früheren Top-Akteur mit viel Bundesliga-Erfahrung verfügt.

Vor allem durch schnelles Konterspiel kamen die Hausherren zu ihren Treffern. In der statischen Verteidigung hatte die SGW erneut deutlich weniger Schwierigkeiten. Auch das Überzahlspiel von Rote Erde/Brambauer funktionierte diesmal besser. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber es hat auch schon einiges deutlich besser funktioniert“, sagte Trainer Blank, dessen Team sogar das letzte Viertel mit 3:1 zu seinen Gunsten entschied. „Diese Einstellung müssen wir auch in den kommenden Spielen zeigen“, fordert der Trainer, dessen Team nun am kommenden Montag gegen Solingen/Wuppertal endlich sein erstes Heimspiel hat. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann, Teipmann, Kersting (3), H. Kohle, Stindt (1), Berg, Müller, Batt, Schröder (1), Scherzer, S. Kohle (1), Kopia

SGW will in Bochum etwas probieren

Außenseiter will an seinem Angriffsspiel arbeiten

05.12.2016: 2. Liga Viel Zeit zum Verschnaufen und um an der Taktik zu feilen bleibt den Zweitliga-Wasserballern der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer nicht. Nach ihrer 3:9-Niederlage am Wochenende gegen den Düsseldorfer SC müssen sie schon am Mittwoch (20.40 Uhr) beim SV Blau-Weiß Bochum ran – zum dritten Mal in Folge auswärts. Die Partie war eigentlich für den 26. November angesetzt, musste dann aber verlegt werden, weil Bochum im deutschen Pokalwettbewerb Meister Spandau Berlin empfing.

In der Partie gegen den Rekordmeister war Bochum chancenlos. Am Mittwoch gegen die SGW werden die Gastgeber allerdings klarer Favorit sein. „Wir sind sowohl körperlich als auch schwimmerisch unterlegen“, räumt Trainer Björn Blank ein, der seine Mannschaft „ganz klar in der Außenseiterrolle sieht“. Denn die blau-weißen gehören zu den heißen Favoriten für die Teilnahme am Aufstiegsturnier für die 1. Bundesliga. Mit Till Rohe, dem starken Center Raul Diakon und Daniel Grohs haben sie gleich mehrere frühere Erstliga-Topleute in ihren Reihen.

Obwohl die Chancen auf Punkte in Bochum denkbar schlecht stehen, will SGW-Coach Blank „keinen Angsthasen-Wasserball“ von seiner Truppe sehen. Mehr Initiative und mehr Bewegung im Angriff müsse diese zeigen. „Es ist wichtig, dass wir etwas probieren. Wir müssen vorne an unserer Durchschlagskraft arbeiten, wenn wir gegen die schwächeren Teams wichtige Punkte holen wollen“, fordert er.

Sorgen bereitet dem Trainer auch das Überzahlspiel. Aus sechs Möglichkeiten gelang der Startgemeinschaft in Düsseldorf kein einziger Treffer. Zudem funktionierte das Umschaltspiel nicht gewünscht. „Wir kommen nicht schnell genug in den Gegenkonter“, kritisiert Blank, der seine Mannschaft auch bei schnellen Angriffen des Gegners regelmäßig in Schwierigkeiten geraten sah. Anders sei das, wenn es gelinge, diese zu unterbinden. „Wenn sich die Verteidigung sortiert hat, stehen wir hinten eigentlich ganz gut“, so Blank. boh

SGW bleibt auch in Düsseldorf ohne Punkte

Gute Verteidigung - aber wieder zu wenig Torgefahr

03.12.2016: 2. Liga Die Defensive stand auch diesmal lange gut. Und auch auf ihren Schlussmann Felix Bartels konnten sich die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer wieder verlassen. Dass es auch im zweiten Saisonspiel nicht zu den ersten Punkten reichte, hat einen einfachen Grund: Die Truppe von Trainer Björn Blank machte auch bei der 3:9-Niederlage (0:2,1:1,0:1,2:5) die gleichen Fehler wie im Auftaktspiel bei Aufsteiger Iserlohn, wo die Mannschaft knapp mit 6:7 das Nachsehen gehabt hatte.

"Wir waren wieder viel zu ungefährlich im Angriff", ärgerte sich Blank, der wieder mit ansehen musste, wie sich seine Mannschaft zwar durchaus Chancen erarbeitete, es aber erneut nicht schaffte, diese im Tor des Gegners unterzubringen. Bereits im ersten Viertel brachte die SGW keinen einzigen Treffer zu Stande, und so reichten den Hausherren zwei Treffer, um sich schon ein wenig von der Startgemeinschaft abzusetzen.

Die ließ zwar nicht schocken und bemühte sich nach Kräften die Partie weiter offen zu gestalten. Die Torausbeute blieb jedoch mager. Es war erneut der guten Verteidigungsarbeit zu verdanken, dass die Düsseldorfer beim Halbzeitseitenwechsel nur mit 3:1 vorne lagen.

Ein Punkt wäre zu diesem Zeitpunkt noch in greifbarer Nähe gewesen - wenn es der SGW zumindest gelungen wäre, aus ihren sechs Überzahlspielen in der Begegnung Kapital zu schlagen. Doch das Gegenteil war der Fall. Sie nutzte keine einzige numerische Überlegenheit zu ihren Gunsten. Zwar glückten Rückkehrer Stephan Kersting drei Treffer in der Partie. Er sollte allerdings der einzige bleiben, der sich torgefährlich zeigte. "Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns", sagte Trainer Blank, der sich auch "über das schwache Umschaltspiel" ärgerte. Zu selten gelang es seiner Truppe nach Ballgewinnen schnell in den Gegenkonter zu kommen.

Der Düsseldorfer SC machte das besser, vor allem im letzten Abschnitt, der mit 5:2 an die Gastgeber ging. "Da hat uns dann auch einfach die Kraft gefehlt, um noch dagegen zu halten", sagte SGW-Coach Blank, dessen Team schon am Mittwoch beim SV Blau-Weiß Bochum zum dritten Mal in Folge auswärts antreten muss. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels, A. Kersting - Theismann, Teipmann, S. Kersting (3), H. Kohle, Stindt, Berg, Müller, Batt, Schröder, Scherzer, S. Kohle

SGW in Düsseldorf nur Außenseiter

Trainer Blank will trotzem "mutig nach vorne spielen"

01.12.2016: 2. Liga Die erste Chance auf Punkte haben die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer verpasst. Die Mannschaft von Trainer Björn Blank, die vor der Saison einen substanziellen personellen Aderlass verkraften musste, verlor trotz einer engagierten Leistung mit 6:7 bei Aufsteiger Iserlohn. Am Samstag (17.30 Uhr) muss sein Team erneut auswärts ran. Diesmal allerdings „als ganz klarer Außenseiter“, betont Blank.

Zwar stehen die Rheinländer mit derzeit 1:3 Punkten in der Tabelle nur zwei Plätze über der SGW auf dem letzten Platz. In der vergangenen Saison landete der Düsseldorfer SC jedoch im sicheren Mittelfeld, während Rote Erde/Brambauer nur haarscharf den Abstieg vermied. „Gerade auswärts wird es dort sehr schwer für uns, aber wir müssen es in jedem Fall versuchen“, fordert der Trainer, der „dumme Fehler vermeiden“ will. Gleichwohl müsse seine Truppe auch „mutig nach vorne spielen. Es bringt nichts, wenn wir uns verstecken“.

Beim Auswärtsspiel in Iserlohn konnte sich Blank immerhin auf seine Defensive sowie den stark aufgelegten Torwart Felix Bartels verlassen. Im Angriff lief allerdings viel zu wenig zusammen. „Da hat uns ganz klar die Durchschlagskraft gefehlt. Drei Tore in den ersten drei Vierteln sind einfach viel zu wenig“, kritisierte der Trainer, der gegen Düsseldorf auch auf „eine bessere Chancenauswertung“ hofft.

Die Partie bei den Rheinländern sieht Blank auch als „gute Gelegenheit, um unsere Abstimmung zu verbessern. Da hat einiges noch nicht so gut funktioniert“. Auch beim Überzahlspiel sieht der Coach noch „Luft nach oben“ bei seiner Truppe.

In der Vorsaison hatte die SGW auswärts in Düsseldorf eine deutliche 7:12-Niederlage kassiert. Im letzten Spiel der Saison hatte die Startgemeinschaft allerdings knapp mit 11:10 die Oberhand behalten. boh

Gute Einstellung - trotzdem keine Punkte

SGW verliert knapp mit 6:7 bei Aufsteiger Iserlohn

20.11.2016: 2. Liga Die Einstellung stimmte. Und doch mussten die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in ihrem ersten Saisonspiel in Iserlohn eine knappe 6:7-Niederlage (1:2,1:1,1:1,3:3) hinnehmen. „Wir sind absolut als Mannschaft aufgetreten und haben gut gekämpft. Schade, dass wir dafür nicht mindestens mit einem Punkt belohnt wurden“, sagte SGW-Trainer Björn Blank, der sich in Torwart Felix Bartels auf einen sicheren Rückhalt verlassen konnte.

Auch die Defensive der Gäste stand, zumal auch Justus Theismann den starken Arne Hillebrand, der früher selbst für Rote Erde/Brambauer in der Bundesliga gespielt hatte, weitgehend gut im Griff hatte. „Aber im Angriff hat uns einfach die Durchschlagskraft gefehlt. Drei Tore in den ersten drei Vierteln sind einfach zu wenig. Da müssen wir uns noch um einiges verbessern“, kritisierte Blank, der auch „noch einige andere Dinge sieht, die sich mit der Zeit einspielen müssen“.

Und so war es auch der Aufsteiger aus Iserlohn, der in der zweiten Minute der Begegnung mit 1:0 in Führung ging. Zwar egalisierte SGW-Kapitän Kristian Berg den Vorsprung gegen Mitte des ersten Viertels. Doch wenig später trafen die Hausherren erneut. Diesem Vorsprung sollte Rote Erde/Brambauer in der Folge stets hinterherlaufen. Zwar gelang es den Iserlohnern nie, sich mehr als zwei Tore abzusetzen, den Ausgleich schaffte die Mannschaft von Trainer Björn Blank allerdings nicht mehr. Sie muss am Samstag bei Aufstiegskandidat Blau-Weiß Bochum ran, der sich in seiner Auftaktbegegnung mit 21:4 gegen den SV Krefeld 72 II durchsetzte. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann (1), Teipmann, Kersting (3), H. Kohle, Stindt, Berg (2), Müller, Wessel, Scherzer. Schröder

Zweitliga-Auftakt für die SGW gegen Iserlohn

Coach Blank will auswärts Punkte für den Klassenerhalt

17.11.2016: 2. Liga Nach Monaten der Vorbereitung wird es nun Ernst für die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer. Sie müssen am Freitag (20.30 Uhr) zum Saisonauftakt in Iserlohn ran. Die Partie ist gleich eine wichtige. Denn der Aufsteiger gehört zu den Teams, bei denen die Mannschaft von Trainer Björn Blank punkten muss, wenn sie den Klassenerhalt schaffen will. Und um nichts anderes wird es in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse gehen. Das macht Coach Blank unmissverständlich klar. „Das wird für uns eine ganz ganz schwere Saison. Wir müssen uns versuchen, da irgendwie durchzubeißen“.

Wie schwer das wird, zeigt allein ein Blick auf die personelle Situation. Mit den Serben Vuk Vuksanovic, Djordje Milojkovic und Filip Lilic sowie Darren Grobelny sowie Torwart David Kosmalla hat die Startgemeinschaft gleich fünf Abgänge zu verkraften. SGW-Coach Blank wird also auch immer wieder auf Jugendliche zurückgreifen müssen, um seinen Kader zu komplettieren. „Aber auch da sind unsere Möglichkeiten begrenzt. Viele der jungen Leute sind einfach noch nicht so weit“, erklärt der Trainer, der deshalb vor allem wegen beruflicher Verpflichtungen vieler seiner Spieler damit rechnet, „dass wir immer mal wieder dünn besetzt werden sein, erst Recht, wenn noch Verletzungen und Krankheiten dazu kommen“.

Gegen Iserlohn fällt mit Centerspieler Sören Kohle gleich ein wichtiger Akteur aus. Immerhin wird wieder Stephan Kersting mit dabei sein, der in der Vorsaison aus beruflichen Gründen hatte kürzer treten müssen. „Er wird uns weiterhelfen“, ist sich Trainer Blank sicher, der allerdings mit einem hartnäckigen Gegner rechnet. Er warnt vor allem vor den Brüdern Jan-Ole und Arne Hillebrand, die früher selbst für Rote Erde/Brambauer in der 1. Bundesliga spielten, sich dann aber zu einer Rückkehr in ihre Heimatstadt entschieden. „Die beiden sind sehr schnel, und haben einen guten Wurf. Die müssen wir in den Griff bekommen“, warnt Blank, der sich auch an „sehr schwere und enge Spiele“ erinnert, als die beiden Teams noch in der Oberliga aufeinander trafen.

Um in Iserlohn tatsächlich wichtige Punkte für den Klassenerhalt einfahren zu können, muss die SGW aus Sicht ihres Trainers vor allem ein Problem in den Griff bekommen, das sich schon wie ein roter Faden durch die Vorsaison zog. „Wir müssen einfach die Chancen nutzen, die wir uns erarbeiten. Wenn das nicht klappt, wird es schwer“, sagt Blank. boh

Junge SGW-Truppe siegt gegen Gronau

Beim Saisonauftakt zunächst viele gute Chancen vergeben

15.11.2016: Verbandsliga Zahlreiche Abgänge hat die zweite Mannschaft der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in der Verbandsliga zu verkraften. Junge Nachwuchskräfte müssen Verantwortung übernehmen. Und so war es kein Wunder, dass der Start in die neue Saison für die Truppe von Trainer Kristian Berg ein holpriger war. Zu einem 9:5-Heimsieg (2:2,1:0,3:2,3:1) gegen den SV Gronau reichte es dennoch. „Das waren die ersten wichtigen Punkte für den Klassenerhalt“, freute sich Trainer Berg.

Die SGW startete konzenriert und mit viel Tempo. Sie vergab allerdings eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen. Anders der SV Gronau, der gleich seine ersten beiden Versuche im Kasten von SGW-Schlussmann Lars Teske unterbrachte. Zwar trafen danach auch Routinier Sergiy Fesenko und Lukas Bönning für die SGW. „Aber eigentlich hätten wir da schon klar führen müssen“, kritisierte Coach Berg.

Im zweiten Viertel hielten die Hausherren das Tempo hoch, gingen erneut in Führung. Doch auch Wurf eines Gronauers traf einen Feuermelder im Maximare, der Alarm schlug und eine 20-minütige Unterbrechung der Partie nach sich zog. „Dadurch konnten die Gronauer wieder Kräfte sammeln“. Die Folge: Die SGW lag beim Halbzeitseitenwechsel nur knapp mit 3:2 vorn.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Rote Erde/Brambauer zwar auf 6:2 ab, versäumte es aber erneut die Entscheidung in der Partie herbeizuführen. Gronau verkürzte auf 6:4 und war wieder im Rennen. Im Schlussabschnitt schwanden dann die Kräfte der Gäste jedoch schnell und die SGW wusste dies für sich zu nutzen, und am Ende doch noch einen ungefährdeten Sieg einzufahren. „Zum größten Teil können wir mit der Leistung zufrieden sein“, sagte Trainer Berg, der sich besonders über den Auftritt von Nachwuchsspieler Sven Geissendorf freute, der bei seinem Herrendebüt gleich vier Treffer zum Sieg seiner Mannschaft beisteuerte. boh

Rote Erde/Brambauer: Teske – Biermann (1), Wessel, Scherzer, Tom Vorkötter, Stindt, Bönning (2), Müller (1), Fesenko (1), Plattfaut, Kersting, Till Vorkötter, Geissendorf (4)

SGW will erneut den Klassenerhalt schaffen

Am 18. November Saisonstart gegen Aufsteiger Iserlohn

06.10.2016: 2. Liga Wenn die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer am 18. November in ihre neue Saison starten, dann geht es gleich um viel. Die Startgemeinschaft muss in der 2. Liga auswärts bei Aufsteiger Iserlohn ran. Eines der Spiele, in der die Mannschaft von Trainer Björn Blank punkten muss, wenn sie den Klassenerhalt schaffen will. „Die haben eine sehr starke Mannschaft und werden hochmotiviert sein“, warnt Blank, der sein Team seit Anfang September auf die neue Spielzeit vorbereitet.

Eine, in der es erneut nur um den Klassenerhalt gehen kann. Denn auf personelle Verstärkungen kann die SGW nicht zurückgreifen. Mit Vuk Vuksanovic hat sie zudem einen gefährlichen Torjäger an den ASC Duisburg verloren. Zudem haben sich mit David Kosmalla und Darren Grobelny zwei Akteure dem SV kamen angeschlossen. Trainer Blank wird also auch darauf bauen müssen, dass die jungen Talente in der Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne machen können. „Einige haben in der 2. Mannschaft schon eine sehr wichtige Rolle gespielt und auch in der 1. Mannschaft gute Leistungen gezeigt. Darauf können wir sicher aufbauen“, sagt der SGW-Trainer.

Allerdings fehlt es laut Blank gerade den jungen Spielern noch an Kraft, um sich in Zweikämpfen behaupten zu können. Ein Punkt, der nun mit im Mittelpunkt der Vorbereitung steht. Christina Wilke, Geschäftsführerin des TuS 59 Hamm, einem der Trägervereine der SGW, hat deshalb regelmäßig Einheiten mit Kräftigungsübungen mit der Mannschaft absolviert.

Gegen Iserlohn will Coach Blank auf jeden Fall Punkte holen, außerdem noch „gerade Zuhause für die eine oder andere Überraschung sorgen“. Er weiß aber, dass es „schwer wird, erneut den Klassenerhalt zu schaffen. Wir haben eine ganze Reihe von Leuten, die beruflich stark eingespannt sind. Da müssen wir einfach das Beste raus machen“.

Während sich in der Vorsaison der SV Rheinhausen nach einigen deutlichen Pleiten seinem Schicksal ergeben hatte und früh als Absteiger feststand, wird es Rote Erde/Brambauer mit den Iserlohnern wohl mit einem deutlich hartnäckigerem Widersacher zu tun haben. Die Sauerländer sicherten sich letztendlich ohne größere Schwierigkeiten den Aufstiegsplatz zur 2. Liga und wussten auch im Pokalwettbewerb zu überzeugen, wo sie gleich in der ersten Runde den Erstligisten Fulda mit einem 11:9-Erfolg aus dem Wettbewerb geworfen hatten. boh

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Das Ziel heißt Schadensbegrenzung

Dienstag muss die SGW bei Favorit ASC Duisburg ran

06.03.2017: 2. Liga Die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer haben in der aktuellen Saison einen schweren Stand. Nach sieben Spieltagen stehen sie mit 0:14 Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Dass sich daran im letzten Spiel der Hinrunde noch etwas ändert, gilt als sicher. Denn die Mannschaft von Coach Björn Blank muss am Dienstag (20 Uhr) beim ASC Duisburg ran.

Der hat zwar bereits drei Niederlagen einstecken müssen, ist jedoch Zuhause eine Macht. Probleme hatte die hoch favorisierte Truppe nur, wenn sie Samstags auswärts ran musste - also dann, wenn parallel die 1. Mannschaft in der 1. Bundesliga ran musste und damit eine ganze Reihe Topspieler nicht zur Verfügung standen, die auch in der 2. Liga spielberechtigt sind. SGW-Coach Blank gibt sich deshalb keinen Illusionen hin. "Es geht für uns dort um nichts anderes als Schadensbegrenzung. Die werden sicherlich in Topbesetzung auflaufen", warnt er.

Wie gerne würde Blank selbst personell aus dem Vollen schöpfen. Das würde die Mission Schadensbegrenzung zumindest etwas einfacher machen. Doch aus beruflichen Gründen und krankheitsbedingt hat er bereits einige Ausfälle zu verkraften. "So wird es natürlich schwer, in Duisburg einigermaßen zu bestehen" sagt der Trainer, der dennoch auf eine halbwegs passable Leistung hofft. Schon allein, weil in der Woche darauf Aufsteiger Iserlohn ins Hammer Maximare kommt. Gewinnt die SGW die Partie, könnte sie nach Punkten gleichziehen. Der Kampf gegen den Abstieg wäre wieder offen. Geht das Spiel jedoch verloren, sieht es düster aus in Sachen Klassenerhalt.

Zwar kann die SGW in Duisburg nicht auf Punkte hoffen, doch auch das Torverhältnis kann am Ende entscheidend sein. Für Trainer Blank steht deshalb fest: "Ich erwarte, dass wir uns dort bestmöglich verkaufen". boh