Rote Erde-Facebook

Unser Jubiläum

Sponsoren

Personell geschwächt nach Uerdingen

Rote Erde muss gegen Bayer ran. Zahlreiche Ausfälle.

04.02.2019: 2. Liga Nach dem furiosen Start mit einem 16:6-Erfolg gegen Favorit Blau-Weiß Bochum und einem Beinahe-Sieg gegen Aufstiegsaspirant Düsseldorf sind die Zweitliga-Wasserballer des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 im Abstiegskampf angekommen. Mit 2:6 Zählern ist die Luft zu Tabellenschlusslicht Lünen (1:7 Punkte) dünn. Am Mittwoch (20.30 Uhr) muss die Mannschaft von Trainer Carsten Berg zum nur einen Rang besser platzierten SV Bayer Uerdingen II. Doch ausgerechnet vor der Partie gegen den Tabellennachbarn pfeift Rote Erde personell aus dem letzten Loch.

Routinier Kristian Berg ist verletzt, Henning Kohle beruflich verhindert, Sebastian Teipmann und Timo Plattfaut fehlen aus privaten Gründen. Weitere Spieler sind aufgrund von Erkältungen geschwächt. Hinter ihren Einsätzen stehen Fragezeichen. Allzu große Hoffnungen macht sich Trainer Carsten Berg deshalb auch nicht. „Unser Ziel ist, das Spiel solange wie möglich offen zu gestalten. Unsere wichtigen Heimspiele kommen noch“, kündigt er an.

Tatsächlich meint es der Spielplan nicht gut mit den Hammern. Denn nach zwei Heimspielen gegen Topteams der Liga müssen sie gleich viermal in Serie auswärts ran. Die Partien beim SV Duisburg 98 II (8:18) und ASC Duisburg II (7:12) gingen schon klar verloren. Nun geht es gegen den SV Bayer Uerdingen II, gegen den sich Rote Erde schon in der Vorsaison schwer tat, danach folgt das schwere Auswärtsspiel bei Aufsteiger Aachener SV, der als Tabellenzweiter die Überraschung der Saison ist. Erst am 18. Februar sind Punkte im Heimspiel gegen die SGW Solingen/Wuppertal wieder realistischer.

„Wir haben auch immer wieder lange Pausen. Dadurch ist es schwierig, in den Rhythmus zu kommen“, klagt Trainer Berg, der in Uerdingen mit einem Gegner rechnet, der „in Bestbesetzung antreten wird“. Er erwartet „eine gute Mischung mit erfahrenen Leuten sowie jüngeren Spielern, die zum Bundesligakader gehören“.

Zumindest ein Absteiger steht jedoch schon fest. Der SV Krefeld hat seine zweite Mannschaft aus der 2. Liga zurückgezogen. Wie viele Absteiger es geben wird, hängt vom Verlauf der Saison in der 1. Bundesliga ab. Geht ein Club aus NRW runter, wird es auch einen zweiten Absteiger aus der 2. Liga West geben. „Um sicher sein zu können, müssen wir definitiv eine weitere Mannschaft hinter uns lassen“, weiß Rote Erde-Trainer Berg. boh

"Ein Ritt auf der Rasierklinge"

 Rote Erde 2: Siegtreffer zwei Sekunden vor Schluss

02.02.2019: Südwestfalenliga Fünftes Spiel, dritter Sieg: Die zweite Mannschaft des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 mischt in der Südwestfalenliga weiter oben mit. Durch einen knappen 13:12-Heimerfolg (6:4,2:2,2:3,3:3) gegen Westfalen Dortmund festigte sie den zweiten Tabellenplatz hinter dem SV Blau-Weiß Bochum 3.

Zunächst knüpfte die Mannschaft von Trainer Kristian Berg fast nahtlos an die Leistung bei der Fast-Pokalsensation gegen den drei Klassen höher spielenden SV Lünen an – zumindest in der Offensive. Gleich sechs Treffer gelangen den Hammern im ersten Abschnitt. „Hinten hatten wir jedoch von Anfang an Probleme“, kritisierte Berg, dessen Team im ersten Viertel auch vier Gegentreffer hinnehmen musste und sich deshalb nicht entscheidend vom Gegner absetzte.

Vor allem im dritten Abschnitt lief es nicht mehr für die Hausherren. Sie nutzten zu viele hochkarätige Chancen nicht. Anstatt mit vier Toren in Führung zu gehen, ließen es die Rote Erde-Wasserballer zu, dass Dortmund wieder ins Spiel fand. Zwei Minuten vor Schluss gelang den Gästen sogar der Ausgleich.

23 Sekunden vor Ende der Partie erkämpften sich die Hammer jedoch noch eine Überzahlsituation, die Philip Terhorst zwei Sekunden vor Abpfiff zum 13:12-Siegtreffer nutzte. „Es war ein Tanz auf der Rasierklinge“, zeigte sich Coach Berg nach der Begegnung erleichtert. Trotz des „zu knappen Ergebnisses“ habe „die Einstellung gestimmt“, lobte er. boh

Rote Erde Hamm: Kersting – Brinkmann, Plattfaut, Batt, J. Müller (3), M. Müller, T. Müller, Terhorst (7), Rose, Brinner, Teske (3)

RE II: "Genau die richtige Liga"

 Viele Enge Spiele. Berg-Team zurzeit auf Rang zwei.

20.01.2019: Südwestfalenliga Als Aufsteiger ist die zweite Mannschaft des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 in die Südwestfalenliga-Saison gestartet. Mit dem Abstieg hat die von Kristian Berg betreute Truppe derzeit jedoch nichts zu tun. Nach einem schwierigen Stadt zeigt die Formkurve klar nach oben. Das Team rangiert zurzeit mit 5:3 Punkten auf dem zweiten Platz der Liga.

Verloren ging nur die erste Partie, mit 8:11 bei den Routiniers vom SV Blau-Weiß Bochum 3. Zumindest auf dem Papier lief es im ersten Heimspiel besser. Mit 9:8 setzte sich der SC Rote Erde gegen den SV Brambauer durch, mit dem dieser bis vor anderthalb Jahren noch eine Startgemeinschaft gebildet hatte. Zufrieden zeigte sich Coach Berg mit dem Auftritt jedoch nicht. „Knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt“, kommentierte er die Leistung seines Teams. „Es wurden zu viele unnötige Fehler gemacht“, kritisierte er.

Gegen die Mannschaft von Westfalen Dortmund, die sich viel vorgenommen hat und schon bald in der 2. Liga an den Start gehen will, hatten die Spieler von RE-Coach Berg Gelegenheit, es besser zu machen. Und sie machten es besser. Sie rangen dem Favoriten auswärts ein 8:8 Unentschieden ab. Zwar führten die Hausherren zur Halbzeit mit 4:2. Danach steigerten sich die Rote Erde-Wasserballer jedoch massiv und sicherten sich einen wertvollen Zähler. Es wäre sogar noch mehr drin gewesen. Vor dem Schlussabschnitt führten die Gäste mit zwei Toren. Allerdings ließen sie Chancen aus. Außerdem wurden im Schlussabschnitt in entscheidenden Situationen aus Sicht von Coach Berg zwei klare Stürmerfouls auf Seiten der Dortmunder nicht geahndet.

Eine Revanche für die Auftaktniederlage gelang dem SC Rote Erde im zweiten Heimspiel gegen Blau-Weiß Bochum 3. Mit 10:7 setzte sich das Team durch. „Wir haben unsere Chancen besser genutzt, und man hat auch langsam gemerkt, dass wir eingespielter werden“, sagte Trainer Berg, der seine Mannschaft „in genau der richtigen Liga“ sieht. Es gebe „viele enge Ergebnisse“. Jeder könne jeden schlagen. Das sei eine gute Herausforderung für sein Team. boh