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U-11-Teams und U-15 überzeugen in Bochum

IM EINSATZ: Die U-11-Mannschaften der Startgemeinschaft Rote Erde/Brambauer beim traditionellen Pfingstturnier in Bochum
23.05.2016: Jugend Ein erfolgreiches Turnier haben die Nachwuchs-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer im Freibad des SV Blau-Weiß Bochum gespielt. Die Startgemeinschaft war dort mit gleich drei Mannschaften vertreten. Die U-15 der SGW landete nach einem starken Turnier auf dem zweiten Rang. Die beiden U-11-Teams von Rote Erde/Brambauer wussten ebenfalls zu überzeugen und schlossen dieses auf dem dritten und fünften Rang ab.

Insbesondere die unerfahrenen U-11-Teams sammelten in Bochum wichtige Erfahrungen und nutzten die Gelegenheit, als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen. Sie übernachteten auch in Zelten auf dem Freibadgelände. Die erste U-11-Mannschaft der SGW startete mit einem 2:2-Unentschieden gegen Solingen/Wuppertal in den Wettbewerb, siegte deutlich mit 7:2 gegen die Drusenberg Krokodile und setzte sich im SGW-internen Duell mit 4:2 gegen die zweite U-11-Mannschaft der Startgemeinschaft durch. Gegen Krefeld 72 stand am Ende ein klarer 9:0-Sieg zu Buche, mit 6:1 setzte sich die Mannschaft gegen das Team Neuling Haie durch. Die einzige Niederlage musste die SGW I gegen Gastgeber Bochum einstecken. Die Partie ging mit 3:10 verloren.

Die zweite U-11-Mannschaft der SGW startete mit einem 5:1 gegen Krefeld in das Turnier, musste sich jedoch ebenfalls Bochum mit 0:6 geschlagen geben. Dem Team Neuling Haie unterlag die SGW II knapp mit 2:3, gegen die Drusenberg Krokodile gab es eine 3:5-Niederlage. Die Begegnung gegen Solingen/Wuppertal ging mit 0:11 verloren.

Die U-15 der SGW musste sich zwar mit 6:11 dem Nachwuchs des Düsseldorfer SC geschlagen geben. Doch schon die zweite Partie gegen den SV Krefeld 72 entschied die Startgemeinschaft mit 9:4 klar für sich. Gegen die U-15 Damen von Blau-Weiß Bochum setzte sich Rote Erde/Brambauer mit 11:1 durch. Gegen das Herrenteam der Gastgeber siegte die SGW mit 7:5 und sicherte sich damit den zweiten Tabellenplatz. boh

Einbruch im dritten Viertel

SGW verliert trotz gutem Start deutlich in Krefeld

20.05.2016: 2. Liga Der Start war vielversprechend. Obwohl die Auswärtspartie in Krefeld für die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer der erste Einsatz im Freibad war, fanden diese gut ins Spiel und entschieden den ersten Abschnitt knapp mit 2:1 für sich. Dass es am Ende doch noch eine klare 5:12-Niederlage (2:1,1:3,1:6,1:2) setzte, war einem Leistungseinbruch im dritten Viertel geschuldet. Nach dem Seitenwechsel ging plötzlich nicht mehr viel bei der SGW. „Da hat man gemerkt, dass die Krefelder einfach fitter sind“, sagte SGW-Trainer Björn Blank.

Immer wieder tauchten die Gastgeber allein vor dem Tor von SGW-Schlussmann Felix Bartels auf. Es gelang der Startgemeinschaft nicht mehr, die Konter des Gegners zu unterbinden. „Wir haben aufgehört uns im Angriff zu bewegen und in der Rückwärtsbewegung haben wir es den Krefeldern viel zu einfach gemacht. Außerdem haben wir wieder viel zu viele Chancen leichtfertig vergeben“, kritisierte Trainer Blank, der bis zur Halbzeitpause einen „wirklich sehr ordentlichen Auftritt“ seines Teams gesehen hatte.

Mit dem 1:6 im dritten Viertel sei die Partie dann aber gelaufen gewesen. Zwar hielt die SGW im Schlussabschnitt wieder besser mit. Das lag aber auch daran, dass die Hausherren einen Gang runter geschaltet hatten. Nächster Gegner der Startgemeinschaft ist am 30. Mai der SV Lünen, den die Truppe von Coach Blank zuhause im Hammer Maximare erwartet. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann (1), Wessel, Scherzer, H. Kohle, Grobelny (1), Berg, Milojkovic, Müller, Schröder (2), Vuksanovic, S. Kohle, Lilic

SGW will wieder sportlich punkten

Nach Sieg am grünen Tisch geht es jetzt gegen Krefeld 72 II

18.05.2016: 2. Liga Mit den wichtigen Punkten gegen den SV Rheinhausen hat die SGW SC Rote Erde/SV Brambauer einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Die hatte es allerdings am grünen Tisch gegeben. Der Abstiegskonkurrent der Startgemeinschaft war erst gar nicht im Hammer Maximare angetreten. Am Donnerstag hat die SGW allerdings wieder Gelegenheit, im Wasser Punkte zu holen. Sie muss auswärts beim SV Krefeld 72 II antreten, der einen Platz höher in der Tabelle rangiert. „Auch, wenn wir nach unten zum SV Rheinhausen etwas Abstand gewonnen haben, ist die Saison für uns noch nicht gelaufen. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, auch in Krefeld zu punkten“, kündigt SGW-Trainer Björn Blank an.

Im Hinspiel zuhause war das fast gelungen. Seine Mannschaft unterlag Krefeld nur knapp mit 11:12 und hatte zwischenzeitlich sogar in Führung gelegen. Blank weiß allerdings auch, dass es gerade auswärts nicht leichter wird, Punkte gegen den Tabellennachbarn zu holen. Vor allem, weil es für sein Team das erste Freibadspiel der Saison sein wird. „Das ist leider immer eine riesige Umstellung. Gerade von der Atmung her wird das einige vor Probleme stellen. Und auch die Lichtverhältnisse und der Wind spielen eine Rolle, die man nicht unterschätzen darf. Wir gehen sicherlich als Außenseiter in die Begegnung“, warnt Blank, dessen Team seine Trainingseinheiten weiter in der Halle absolviert. Zumindest ein paar seiner Akteure konnten mit der zweiten Mannschaft schon draußen ein paar Erfahrungen sammeln. „Aber es wird sich bemerkbar machen. Deshalb ist es auch gut, dass alle an Bord sind und wir Möglichkeiten zum Wechseln haben werden“, so Blank.

Hinzu komme, dass die Vorbereitung wegen der Feiertage und Spielen der 2. Mannschaft nicht optimal gelaufen sei. „Dennoch sind wir nicht chancenlos, wenn wir einen cleveren Auftritt hinlegen und vor allem konsequent unsere Chancen nutzen“, sagt der Trainer, für den „eine richtig dosierte Offensive in Kombination mit einer guten Defensivleistung der Schlüssel zum Erfolg sein kann“.

Vor allem gehe es darum, der jungen und schnellen Krefelder Truppe einen Strich durch ihr Konterspiel zu machen. „Wir müssen die richtige Balance zwischen Angriff und Verteidigung finden. Vorne Bewegung machen und Chancen erarbeiten, aber ohne leichtfertig ins offene Messer zu laufen“, fordert Blank. Dann könnte es auch ohne grünen Tisch mit den Punkten klappen. boh

SGW II hält sich im oberen Tabellendrittel

Heimsieg gegen Essen - Niederlage im Iserlohner Freibad

15.05.2016: Verbandsliga Die zweite Mannschaft der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer hält sich weiter im oberen Drittel der Verbandsliga. Sie fuhr gegen Essen einen knappen 11:9-Heimsieg (4:3,3:1,3:4,1:1) ein. Ein starker Gegner, der sich vor allem durch Einzelaktionen durchsetzen wollte. Die Hausherren bekamen diese jedoch schnell in den Griff. Die Schüsse, die dennoch auf das Tor von Rote Erde/Brambauer kamen, entschärften die Schlussleute Felix Bartels und Lars Teske sicher.

Größere Probleme hatte die SGW im Angriff. Es fehlte an Durchschlagskraft, und es war vor allem den sechs Treffern von Routinier Jochen Müller zu verdanken, dass die Gastgeber ihren Gegner ab dem zweiten Viertel stets mindestens zwei Tore auf Distanz halten konnten, so dass der Sieg nie wirklich in Gefahr geriet.

Anders beim Auswärtsspiel bei Aufstiegsaspirant Iserlohn, das Rote Erde/Brambauer mit 2:9 (0:1,0:3,0:2,2:3) deutlich verlor. „Das war unser erstes Freibadspiel. Damit sind wir noch nicht so klar gekommen, vor allem, was die Atmung angeht“, sagte Trainer Kristian Berg. Zwar habe seine Mannschaft hinten gut gestanden und wenig Gegenkonter zugelassen. Im Angriff hatte die Startgemeinschaft ohne Center jedoch Probleme ihr Spiel aufzuziehen. Im Schlussabschnitt drohte sogar eine Partie ohne eigenen Treffer. „Zum Glück haben wir noch einen Konter durchgebracht und einen Fünfmeter verwandelt. Sonst wäre das schon etwas frustrierend für die Jungs gewesen“, so Coach Berg, für den die Niederlage unter dem Strich „drei Tore zu hoch“ ausfiel. boh

U-13 verliert ersatzgeschwächt in Iserlohn

Deutliche 5:12-Niederlage der SGW bei den Sauerländern

08.05.2016: U-13 Eine deutliche 5:12-Niederlage (2:2,0:4,2:4,1:2) haben die U-13-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer beim Nachwuchs in Iserlohn kassiert, die ersatzgeschwächt nur mit einem einzigen Auswechselspieler angereist waren. Im ersten Abschnitt gelang es den Gästen noch, die Partie weitgehend offen zu gestalten. Ab dem zweiten Viertel nahmen die Iserlohner jedoch das Heft klar in die Hand, entschieden diesen mit 4:0 für sich.

Auch nach dem Halbzeit-Seitenwechsel hatten die Gastgeber die Nase vorn. Sie entschieden auch das dritte Viertel diesen mit 4:2 für sich und sorgten damit bereits für die Vorentscheidung. Der SGW gelang es zwar, im Schlussabschnitt wieder besser mitzuhalten. Doch auch dieser ging mit 2:1 an die Iserlohner. Erstmals für die SGW zum Einsatz kam Erik Fesenko, Sohn des früheren Rote Erde-Erstligatorjägers Sergiy Fesenko, der heute noch für die SGW in der Verbandsliga in das Geschehen eingreift. boh

Rote Erde/Brambauer: Schumacher – De Groot, Brinkmann (3), Schönfeld, Fesenko, Tillmann, Schlierkamp, Moiseychenko (2)

U-15: Pleite in Bochum - locker gegen Derne

Sieg und Niederlage für den nachwuchs der SGW

01.05.2016: U-15 Mit 10:14 (1:1,3:7,1:2,5:4) haben sich die U-15-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer auswärts dem SV Blau-Weiß Bochum geschlagen geben müssen. „Knackpunkt waren die vielen Hinausstellungen, die wir kassiert haben und eine ganze Reiher individueller Fehler“, sagte Mathias Brinkmann, der die Mannschaft in Bochum betreute. Zudem habe das Team Probleme gehabt, sich in dem sehr schmalen Bochumer Becken zurechtzufinden, das nur etwa halb so breit war wie das Spielfeld im Hammer Maximare, das die SGW-Jugendlichen sonst gewöhnt sind. „Allerdings muss man auch sagen, dass die Bochumer in entscheidenden Situationen einfach abgezockter waren“, so das Urteil von Brinkmann.

Deutlich besser lief es für die U-15 der SGW allerdings im Heimspiel gegen den SV Derne. Die Hausherren setzten sich überlegen mit 34:8 (16:1,7:2,6:2,5:3) gegen die Gäste durch und legten dabei einen furiosen Start in die Begegnung hin. Das erste Viertel der Partie ging gleich mit 16:1 an die Gastgeber, das Spiel war damit schon klar entschieden. In der Folge ließ es der SGW-Nachwuchs ruhiger angehen, baute seinen Vorsprung aber dennoch kontinuierlich aus. boh

U-11 der SGW mit zwei Teams in Derne


Junge Nachwuchs-Truppe macht Platz fünf unter sich aus

26.04.2016: U-11 Mit gleich zwei Teams hat die U-11 der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer an einem Sichtungsturnier in Derne teilgenommen – dem regen Zulauf im Nachwuchsbereich sei Dank. Am Ende mussten sich die von Mathias Brinkmann und Robert Constapel betreuten Mannschaften mit Platz fünf zufrieden geben. Die neu formierten Teams sammelten dabei allerdings wichtige Erfahrungen. Zunächst hatte es die SGW 1 mit dem späteren Turniersieger und Gastgeber Derne 1 zu tun. Sie unterlag in der Begegnung knapp mit 1:2. Die SGW 2 traf im Auftaktmatch auf Derne 2 und verlor mit 2:5.

In ihrem zweiten Spiel gegen Blau-Weiß Bochum erkämpfte sich die SGW 1 ein 2:2-Unentschieden, während die SGW 2 gegen den Turnierzweiten Lünen mit 0:6 den Kürzeren zog. In einem Entscheidungsspiel gegen Bochum hatte die SGW 1 noch die Chance, sich für die Finalrunde des Turniers zu qualifizieren. Sie verlor die Partie jedoch knapp mit 1:2 gegen die Ruhrstädter. Damit stand fest, dass die SGW 1 und die SGW 2 gegeneinander um Platz 5 kämpfen würden. Die clubinterne Begegnung endete jedoch 2:2-Unentschieden, so dass am Ende beide Teams diesen Platz für sich beanspruchen durften. boh

SGW siegt kampflos gegen den SV Rheinhausen

Abstiegskonkurrent tritt nicht an - vier wichtige Punkte

26.04.2016: 2. Liga So einfach hatten sich die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer das nicht vorgestellt mit den Punkten im wichtigen Abstiegsduell gegen den SV Rheinhausen. Mit 10:0 gewann die Startgemeinschaft die Partie – allerdings kampflos. Der Duisburger Club war aufgrund zahlreicher Ausfälle gar nicht erst angereist. Die Liga wertete die Partie daraufhin zu Gunsten der SGW. „Ein bisschen schade ist das schon. Die Jungs waren absolut motiviert. Wir hätten das Spiel gerne im Wasser gewonnen. Das wäre auch gut für das Selbstvertrauen gewesen“, sagte Trainer Björn Blank.

Die zwei wichtigen Punkte nimmt der Coach allerdings dennoch gerne mit. Mit nun 6:20 Zählern hat die Startgemeinschaft damit nun vier Zähler mehr auf dem Konto als Rheinhausen auf dem letzten Platz. Außerdem sprechen sowohl der direkte Vergleich als auch das Torverhältnis klar für die SGW. Dem SV Rheinhausen müssten nun schon gleich mehrere große Überraschungen gelingen, um noch an Rote Erde/Brambauer vorbeiziehen zu können. Der Konkurrent der SGW hat nur noch Spiele gegen Gegner, die deutlich besser in der Tabelle platziert sind. Die Chancen der Startgemeinschaft auf den Klassenerhalt sind damit massiv gestiegen. boh

Abstiegskampf: SGW will sich absetzen

Fällt gegen Rheinhausen schon eine Vorentscheidung?

21.04.2016: 2. Liga Gegen den ASC Duisburg gab es nichts zu holen. Mit 4:17 haben die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer beim unangefochtenen Tabellenersten das Nachsehen gehabt. Gegen den SV Rheinhausen soll das am Montag (20.30 Uhr) anders laufen. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg will die Startgemeinschaft im Hammer Maximare ihren dritten Saisonsieg einfahren. Derzeit hat die SGW kaum Luft nach unten. Sie rangiert mit 4:20 Punkten nur einen Platz über Rheinhausen auf dem einzigen Abstiegsplatz der 2. Liga. Die Ausgangslage ist also klar: Mit einem Sieg könnte Rote Erde/Brambauer für eine kleine Vorentscheidung sorgen. Denn sie hat im Vergleich auch das deutlich bessere Torverhältnis, was bei Punktegleichstand den Ausschlag geben könnte.

Für SGW-Trainer Björn Blank gilt deshalb die Devise: Nur nicht nervös werden. „Wir müssen in dieses Spiel gehen wie in jedes andere und vermeiden, dass wir in Hektik geraten. Wir möchten unbedingt diese Chance nutzen, uns abzusetzen“, erklärt der Coach, der allerdings ein „schweres Spiel“ und einen motivierten Gegner erwartet, weil dessen Chancen auf den Klassenerhalt bei einer Pleite dramatisch sinken würden. Schwierig wird die Partie aber auch, weil die SGW aufgrund zahlreicher Ausfälle zuletzt nie in kompletter Besetzung trainieren konnte. Hinzu kommen die vielen Spiele der 2. Mannschaft, in der auch einige Akteure zum Einsatz kommen, die dem Kader der 1. Mannschaft angehören und somit ebenfalls in den Trainingseinheiten fehlten. „Einige sind leider nicht fit“, sagt Blank mit Blick auf die ungünstige Trainingssituation ausgerechnet vor dem wohl wichtigsten Heimspiel der Saison.

Ein Manko, das Blank mit „einer geschlossenen Mannschaftsleistung“ kompensieren will. So wie beim Sensationssieg gegen Solingen/Wuppertal oder auch in der darauf folgenden Ligapartie in Düsseldorf, wo die SGW zwar verloren hatte, allerdings nach einem couragierten Auftritt. In den darauf folgenden Begegnungen hatte die Startgemeinschaft dann allerdings ein wenig den Faden verloren. „Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute als Team auftreten“, fordert Blank. Ein schwaches Viertel dürfe sich seine Mannschaft in so einer wichtigen Partie nicht erlauben. Deutlich verbessern müsse sich diese auch im Angriff. In den vergangenen beiden Ligaspielen gegen Köln und Duisburg brachte die SGW zusammen nur sieben Treffer zustande.

Auch beim ersten Aufeinandertreffen mit Rheinhausen hatte die SGW zahlreiche Chancen liegen lassen. Dennoch reichte es dort zu einem unter dem Strich klaren 13:5-Sieg. boh

Verbandsliga: SGW II mit Licht und Schatten

Überraschungssieg in Vest - peinlich gegen Coesfeld

21.04.2016: Verbandsliga Zwei Spiele in drei Tagen und zwei völlig unterschiedliche Leistungen haben den Verbandsliga-Wasserballern der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer einen überraschenden 11:7-Auswärtssieg (3:1,2:1,2:1,4:4) bei der heimstarken WSG Vest und eine peinliche 9:8-Heimniederlage (2:4,1:2,4:3,2:1) gegen den Tabellenvorletzten SC Coesfeld beschert.

„Gegen Vest hatten wir wirklich nicht mit Punkten gerechnet“, räumt SGW-Trainer Kristian Berg ein, da seine Mannschaft das Auswärtsspiel mit dünner Personaldecke angehen musste. Doch von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. In der Defensive stand die Reserve der SGW sicher, und im Angriff erarbeitete sich die Startgemeinschaft zahlreiche Chancen, die sie auch zu nutzen wusste. „Die Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute ein tolles Spiel gemacht“, lobte Berg. Vor dem Schlussabschnitt lag seine Truppe schon mit 7:3 vorn. „Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr“, so der Trainer.

Ganz anders das Bild zwei Tage später gegen Coesfeld. Zwar trat auch die SGW erneut nicht in Bestbesetzung an. Die Gäste waren jedoch lediglich mit acht Mann angereist, mit einer Mannschaft, deren Durchschnittsalter um die 40 Jahre lag. „Da war die Marschroute klar: Wir wollten viel Tempo ins Wasser bringen“, erklärt Berg. Doch nichts funktionierte. Der Trainer traute seinen Augen kaum, lag seine Mannschaft zur Halbzeit gegen die clever agierenden Gäste schon mit 2:6 zurück. Schuld daran waren zahlreiche ungenutzte Chancen und eine Vielzahl von Fehlpässen, was die junge SGW-Truppe zunehmend verunsicherte. „Da kam langsam Verzweiflung auf“, sagte Berg, dessen deutliche Ansprache in der Halbzeit zwar Wirkung zeigte. Um das Spiel zu drehen, reichten die Bemühungen der Hausherren allerdings nicht mehr. „Leider haben wir so den Sprung auf den dritten Platz verpasst. Aber wir stehen immer noch sehr gut da. Ich hoffe, dass sich die Personalsituation jetzt etwas entspannt“, so der Coach. boh

In Duisburg ist Schadensbegrenzung angesagt

SGW muss beim unangefochtenen Tabellenführer antreten

18.04.2016: 2. Liga 22:0 Punkte auf dem Konto und eine Tordifferenz von plus 94: Es hat schon einige Spiele in der Zweitliga-Saison gegeben, in denen Aufsteiger SGW SC Rote Erde/SV Brambauer wenig Aussichten auf einen Punktgewinn hatte. In der Partie beim unangefochtenen Tabellenführer ASC Duisburg II am Dienstag (20 Uhr) gehen diese allerdings gegen Null. „Klarer kann man eigentlich kein Außenseiter sein. Wir müssen realistisch sein: In dem Spiel kann es wirklich nur um Schadensbegrenzung gehen“, macht sich SGW-Trainer Björn Blank keine Illusionen darüber, dass seine Mannschaft vor einer unlösbaren Aufgabe steht.

Nur eine Partie haben die Duisburger bisher in dieser Saison verloren. Und das auch nur im NRW-Pokal am grünen Tisch, weil sich der Club nicht mit Kontrahent Düsseldorf auf einen gemeinsamen Spieltermin einigen konnte, so dass der Verband die Begegnung zugunsten der Gastgeber wertete. In der Liga sind sie bisher das Maß aller Dinge. Lediglich dem SV Blau-Weiß Bochum gelang es Anfang Februar bei seiner 10:12-Niederlage den Gegner überhaupt an den Rand eines Punktverlustes zu bringen. Hätte der ASCD nicht schon eine Mannschaft in der 1. Bundesliga, würde sich auch die Reserve des Vereins dort locker halten können.

Und so war auch das Hinspiel zwischen Rote Erde/Brambauer und Duisburg eine klare Sache. Die Startgemeinschaft verlor die Partie zuhause mit 10:22 und machte dabei zumindest im Angriff sogar noch eine gute Figur. Nur den Bochumern war es in dieser Spielzeit gelungen, genauso viele Treffer gegen den Ligafavoriten zu erzielen. „Im Mittelpunkt wird aber ganz klar unsere Defensive stehen. Das ist unsere Stärke. Wir möchten so wenig Treffer wie möglich kassieren“, erklärt SGW-Coach Blank, der deshalb vor allem das Konterspiel der Duisburger unterbinden will. „Sie sind schnell, und sie nutzen ihre Chancen. Wir müssen versuchen, ihnen dazu so wenig Gelegenheit wie möglich zu geben“, sagt der Trainer.

Das bedeutet auch: Kontrollierte Offensive. „Wir müssen die Balance finden zwischen unseren Angriffsbemühungen und dem rechtzeitigen Umschalten auf die Defensive“, fordert Blank. Mit Blick auf das Torverhältnis, das am Ende der Saison im Abstiegskampf entscheidend sein kann, will er, dass seine Mannschaft „von der ersten bis zur letzten Minute eine engagierte Leistung zeigt. Auch, wenn es da keine Punkte zu holen gibt: Wir dürfen uns nicht hängen lassen“. Wichtiger sei aber die Partie eine Woche später, wenn die SGW am 25. April zuhause auf Abstiegskonkurrent SV Rheinhausen trifft. boh

U-13: Hinausstellungen kosten Sieg in Bochum

Gastgeber schaffen Ausgleich fünf Sekunden vor Schluss

17.04.2016: U-13 Sie sahen lange wie die sicheren Sieger aus. Dennoch mussten sich die Nachwuchs-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer beim SV Blau-Weiß Bochum II mit einem 9:9 (2:3,5:0,2:1,0:5) zufrieden geben. Ein Grund: Mit Torjäger Jan de Groot und Sebastian Zylka durften gleich zwei Leistungsträger in der entscheidenden Spielphase nicht mehr mitmischen, weil ihnen der Schiedsrichter die dritte Strafe aufgebrummt hatte, die auch den Spielausschluss der beiden bedeutete.

Den besseren Start in die Partie hatten zwar die Bochumer erwischt, die im ersten Viertel mit 3:2 in Führung gingen. Doch im zweiten Abschnitt schlug die SGW zurück – und wie. Mit 5:0 entschied die Startgemeinschaft diesen klar für sich, zeigte sich vor dem gegnerischen Tor aktiv und stand in der Defensive sicher. Auch im dritten Viertel waren die Gäste die bessere Mannschaft, hatten knapp mit 2:1 die Nase vorn, so dass vor dem Schlussabschnitt ein komfortabler 5:0-Vorsprung zu Buche stand.

Dich der sollte nicht reichen. Zunächst kassierte Zylka, der bis dahin zweimal getroffen hatte, die dritte Hinausstellung. Wenige Minuten später erwischte es De Groot, mit vier Treffern der gefährlichste Torschütze seiner Mannschaft. Zehn Sekunden vor Schluss der Begegnung war diese für ihn beendet. Die kurze aber entscheidende Überzahlsituation nutzten die Bochumer zu ihren Gunsten und erzielten fünf Sekunden vor dem Ende der Partie den Treffer zum 9:9-Unentschieden. boh

Rote Erde/Brambauer: Schumacher – De Groot (4), Brinkmann (2), Zylka (2), Benthaus, Moiseychenko (1), Burchard, Tillmann, Schlierkamp, Kiffe

Schwacher Angriff kostet Chance auf Punkte

Vor dem Tor der Kölner gelingt der SGW zu wenig - 3:8

12.04.2016: 2. Liga Die Probleme lagen genau dort, wo sie der Trainer befürchtet hatte. Mit 3:8 (1:2,2:3,0:2,0:1) haben die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer ihr Zweitliga-Heimspiel gegen Köln verloren. „Acht Tore kann man gegen den Zweiten in der Liga kassieren. Die Leistung in der Verteidigung war in Ordnung, aber im Angriff hat viel zu wenig funktioniert“, ärgert sich Björn Blank über das, was sein Team vor dem gegnerischen Tor zeigte. Es fehlte die Durchschlagskraft, um den Favoriten in Bedrängnis zu bringen.

Dabei war die Partie lange offen. Zwar entschieden die Kölner den ersten Abschnitt mit 2:1 für sich. Doch bis zur Halbzeit gelang es ihnen nicht, sich entscheidend von den Gastgebern abzusetzen. Beim Seitenwechsel nach dem zweiten Viertel lagen die Rheinländer lediglich mit 5:3 vorn. Die SGW hatte also noch alle Möglichkeiten, die Partie noch zu drehen, scheiterte dabei aber vor allem an sich selbst. „Wir haben in zwölf Überzahlsituationen nur ein einziges Tor zustande gebracht und außerdem vier Gegentore durch Konter kassiert. Beides darf einfach nicht sein“, kritisierte Trainer Blank.

Köln zeigte zwar auch kein Offensivfeuerwerk, hatte die Begegnung aber stets im Griff und war in den entscheidenden Momenten cleverer als die Hausherren. Die schafften in der gesamten zweiten Halbzeit keinen einzigen Treffer mehr, während die Gäste mit drei weiteren Toren den Sieg unter Dach und Fach brachten. „Wir hatten einfach zu viele schwache Torabschlüsse und zu viele Fehlpässe. Damit haben wir uns die Chance auf Punkte selbst genommen“, sagte Blank, dessen Team nun am 19. April auswärts beim Topteam der Liga, dem ASC Duisburg II, antreten muss, ehe am 25. April das wohl im Abstiegskampf vorentscheidende Heimspiel gegen den SV Rheinhausen auf dem Programm steht. boh

Rote Erde/Brambauer: Teske, Bartels – Theismann, Wessel, H. Kohle, Grobelny, Berg (1), Milojkovic, Kopia, Schröder (2), Vuksanovic, S. Kohle. Lilic