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Australier aus Perth zu Besuch in Hamm


21.07.2016: Jugend
Gäste von der anderen Seite des Erdballs haben die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer. Die U-16 des Melville Water Polo Club aus dem australischen Perth verbringt in Hamm ein mehrtägiges Trainingslager – der Abschluss einer vierwöchigen Europareise mit Stationen in Italien, Spanien, Ungarn und Frankreich. Dass die Truppe, die sich auf australischen Meisterschaften ihrer Altersklasse vorbereitet, auch Hamm auf ihrer Liste hat, ist dabei kein Zufall. Sie wird trainiert von Tom Hoad, der Mitte der 1960er Jahre zwei Saisons für den SC Rote Erde spielte. Alte Kontakte, die nie eingeschlafen sind und nun neu belebt wurden.

Neben Trainingsspielen gegen den Nachwuchs der SGW hatten die Verantwortlichen in Hamm auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für ihre Gäste organisiert. Am Dienstag ging es auf die Wasserskistrecke in Uentrop, am Mittwoch zum Segeln an die Möhne. Auch einen gemeinsamen Grillabend verbrachten die Australier mit ihren Gastgebern.

Positive Eindrücke und Ablenkung, die die Mannschaft von Tom Hoad gerne mitnahm. Denn bei ihrer Station in Frankreich war diese dem islamistischen Terror ganz nahe gekommen. Sie war ausgerechnet an dem Tag in Nizza, an dem ein Attentäter dort mit einem Lastwagen ein Blutbad anrichtete. Das australische U-16-Team schaute sich gerade ein Feuerwerk an, als die Attacke geschah. Zum Glück war sie zu diesem Zeitpunkt einige Blöcke entfernt von dem Terrorangriff. Alle Mitglieder der Mannschaft konnten kurz darauf ihre Europareise fortsetzen. boh

Toller Abschluss: SGW schlägt Düsseldorf

Mannschaft holt 11:10-Erfolg im letzten Spiel der Saison

21.06.2016: 2. Liga Der Gegner hatte zumindest noch den vierten Tabellenplatz gegenüber Verfolger Köln zu verteidigen. Für die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer ging es rechnerisch um nichts mehr. An Motivation mangelte es der Mannschaft von Trainer Björn Blank jedoch nicht. Sie setzte in ihrem letzten Saisonspiel gegen den Düsseldorfer SC ein Ausrufezeichen und entschied die Partie gegen den Favoriten mit 11:10 (2:2,3:2,4:2,2:4) für sich. „Das war nochmal ein toller Abschluss. Die Mannschaft hat wirklich alles gegeben. Man hat gemerkt, dass alle unbedingt gewinnen wollten“, lobte Blank.

Vor allem in der Defensive habe das Team überzeugt. Zudem hatte es mit Felix Bartels erneut einen starken Rückhalt. „Eine wirklich starke Mannschaftsleistung. Jeder hat jedem geholfen“, sagte Blank, der sich auch über ein deutlich verbessertes Überzahlspiel freuen konnte. Hatte die SGW zwei Tage zuvor bei Solingen/Wuppertal noch leichtfertig die Chance zu einer erneuten Sensation verpasst, weil ihr im dritten Viertel in vier Minuten Überzahl nur ein einziger Treffer gelang, zeigten sich die Startgemeinschaft gegen Düsseldorf deutlich zielsicherer.

„Es war nicht leicht für uns gegen einen körperlich so starken Gegner Chancen zu erarbeiten. Aber die Mannschaft hat das wirklich toll gemacht“, sagte Blank, der auch gerade Justus Theismann lobte, der „im Angriff viel Verantwortung übernommen hat“, so der Trainer. Viermal trug sich Theismann in die Torschützenliste ein und hatte damit entscheidenden Anteil am Erfolg seines Teams.

Trotz einer 9:6-Führung vor dem letzten Viertel musste die SGW in den letzten Minuten allerdings noch einmal zittern. Das Spiel wurde härter. Die Gäste aus Düsseldorf gaben sich noch nicht geschlagen. „Da hat man gemerkt, dass bei uns etwas die Kraft nachgelassen hat. Aber wir wollten den Sieg unbedingt und haben den Vorsprung über die Zeit gebracht“, freute sich Trainer Blank über den gelungenen Abschluss der Zweitligasaison, in die die SGW als Aufsteiger gegangen war. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann (4), Wessel (1), Scherzer, H. Kohle, Grobelny (1), Plattfaut, Milojkovic (1), Müller, Schröder, Vuksanovic (2), S. Kohle (1), Lilic (1)

U-17 wahrt die Chance auf Endrundenturnier

Team bleibt durch Sieg gegen Düsseldorfer SC im Rennen

19.06.2016: U-17 Die U-17-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer haben ihre Chance zur Teilnahme am Finalturnier des Schwimmverbandes NRW gewahrt. Sie setzten sich in der wichtigen Partie zuhause mit 7:4 (2:2,1:1,2:1,2:0) gegen den Düsseldorfer SC durch. Für Trainer Carsten Berg die „geglückte Revanche“ für die knappe 3:4-Niederlage im Hinspiel. „Das Spiel war wirklich sehr diszipliniert und schwimmerisch geprägt“, sagte Berg, der vor allem das „sehr gute Defensivverhalten“ seiner Mannschaft lobte. Im Angriff habe es allerdings an Durchschlagskraft gefehlt.

Jedenfalls in der ersten Hälfte der Begegnung. Nur drei Treffer brachte die SGW bis zum Seitenwechsel zu Stande. Sie alle erzielte Sven Geissendorf. Nach dem Halbzeitseitenwechsel beim Stande von 3:3 zeigten sich die Hausherren jedoch überlegen und fuhren die beiden wichtigen Zähler ein.

Rote Erde/Brambauer: Nowak, Schönfeld – Bartsch, Nissen, Biermann (2), Tom Vorkötter, Müller, Kopia (2), Szadzik, Flohrer, Rose, Till Vorkötter, Geissendorf (3)

Zuvor hatte sich die SGW bereits zwei weitere Zähler bei Solingen/Wuppertal gesichert. Die Begegnung ging nach anfänglichen Startschwierigkeiten deutlich mit 12:2 (2:0,3:1,5:0, 2:1) an die Gäste. „Die Chancenauswertung war wir schon in der ganzen Saison unser größtes Problem. Wir hätten eigentlich höher gewinnen müssen“, sagte Trainer Berg, der trotzdem eine „solide Leistung“ seines Teams gesehen hatte. Insbesondere im dritten Viertel wusste die SGW zu überzeugen. Sie traf in diesem Abschnitt fünfmal und ließ keinen Treffer des Gegners zu – die Vorentscheidung. boh

Rote Erde/Brambauer: Nowak – Bartsch, Nissen (1), Biermann, Tom Vorkötter (1), Bönning (2), Kopia (3), Flohrer, Rose (2), Till Vorkötter, Geissendorf (3)

SGW verpasst knapp erneute Sensation

9:11 gegen Solingen/Wuppertal. Montag gegen Düsseldorf.

18.06.2016: 2. Liga Teuer verkauft haben sich die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison. Sie unterlagen knapp mit 9:11 (1:1,2:3,3:2,3:5) dem hohen Favoriten Solingen/Wuppertal und schrammten dabei nur knapp an einer erneuten Sensation gegen den Kontrahenten vorbei. Bereits im Februar hatte die SGW völlig überraschend im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams mit 9:8 gegen den Drittplatzierten der 2. Liga die Nase vorn.

Auch auswärts wäre mehr als die knappe Niederlage gegen Solingen/Wuppertal drin gewesen. Denn im dritten Viertel agierte die SGW vier Minuten in Überzahl, weil ein gegnerischer Akteur nach einer Tätlichkeit einen Totalverweis kassiert hatte. Allerdings machte die Startgemeinschaft zu wenig aus dieser Möglichkeit. Ihr gelang in der langen Überzahlsituation lediglich ein einziger Treffer. "Da hat uns leider mal wieder die Durchschlagskraft im Angriff gefehlt", ärgerte sich Trainer Björn Blank über die abermals schwache Chancenauswertung seines Teams.

Anstatt sich in dieser Phase des Spiels vor dem Schlussabschnitt einen Vorsprung zu erarbeiten, gelang es der SGW lediglich die Partie wieder auszugleichen. Dass die Gäste zu diesem Zeitpunkt gegen den favorisierten Gegner überhaupt noch in Schlagdistanz lagen, hatten sie jedoch einem couragierten Auftritt zu verdanken. Obwohl Rote Erde/Brambauer gleich auf mehrere Stammspieler verzichten mussten, hielt die Mannschaft mit. "Angesichts des Kaders war das wirklich eine gute Leistung. Gerade hinten haben wir sehr gut gestanden", lobte Trainer Blank.

Im Schlussviertel habe dann allerdings "etwas die Kraft gefehlt". Solingen/Wuppertal erhöhte noch einmal den Druck und schenkte den Gästen gleich fünf Treffer ein, denen im gleichen Zeitraum nur drei Treffer gelangen. Dennoch eine Leistung, auf die Coach Blank im letzten Saisonspiel gegen den Düsseldorfer SC am Montag (20.30 Uhr) aufbauen will. "Wir haben vieles gut gemacht. Und wir werden auch gegen Düsseldorf alles versuchen, um vielleicht eine Überraschung zu schaffen", versichert der Trainer.

In der Tabelle wird die Partie aus Sicht der SGW allerdings keine Veränderungen in der Tabelle bringen, egal, ob die Startgemeinschaft gewinnt oder verliert. Zum Schlusslicht SV Rheinhausen hat sie sichere sechs Zähler Vorsprung. Zwar könnte die SGW zumindest noch nach Punkten mit dem SV Krefeld 72 II gleichziehen. Der allerdings hat ein um 44 Treffer besseres Torverhältnis. Für Gegner Düsseldorf wird es immerhin noch darum gehen, den vierten Tabellenplatz gegenüber Köln zu verteidigen. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels - Theismann (3), Wessel (1), Scherzer, Milojkovic, Müller, Schröder (2), Vuksanovic (3), Kohle, Lilic

SGW will sich möglichst teuer verkaufen

Samstag schweres Auswärtsspiel bei Solingen/Wuppertal

16.06.2016: 2. Liga Die Punkte brauchen die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer nicht mehr zum Klassenerhalt - zum Glück. Sie sind am Samstag (18 Uhr) im Auswärtsspiel gegen Solingen/Wuppertal klarer Außenseiter. Gegen den Tabellendritten, der noch mit dem SV Blau-Weiß Bochum um einen Platz beim Aufstiegsturnier für die 1. Bundesliga kämpft, geht es für die SGW vor allem um Schadensbegrenzung. „Unser Ziel ist ganz klar, dass wir uns auch in den letzten beiden Spielen möglichst gut verkaufen wollen. Wir wollen es Solingen/Wuppertal so schwer wie möglich machen“, kündigt Trainer Björn Blank an.

Im Hinspiel in Hamm war das der SGW eindrucksvoll geglückt. Völlig überraschend setzte sich Rote Erde/Brambauer im eigenem Becken knapp mit 9:8 durch und legte damit den Grundstein für den Klassenerhalt in der 2. Liga. Ein Sieg, über den sich Coach Blank gleich doppelt freuen konnte. Denn aufgrund der Terminnot hatten sich die beiden Vereine zuvor darauf geeinigt, die Partie auch für den NRW-Pokal zu werten, in dem sie ebenfalls aufeinandertreffen sollten.

„Das war wirklich ein sensationeller Tag, an dem am Ende wirklich alles gepasst hat. Wir müssen aber realistisch sein. Auswärts wird es für uns bedeutend schwerer“, weiß Blank. Zumal auch die personellen Vorzeichen deutlich schlechter sind als beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Mit Henning Kohle, Darren Grobelny und Kapitän Kristian Berg fallen gleich mehrere Stützen des Teams aus. Für sie müssen Nachwuchskräfte ran. Coach Blank findet das aber „halb so wild. Das ist eine schöne Gelegenheit, auch den Jungen Einsatzzeiten zu geben. Das kann ihrer Entwicklung nur gut tun“.

Für den Trainer steht gegen Solingen/Wuppertal „zuallererst die Defensivarbeit im Vordergrund“. Im Angriff hofft Blank dann auf mehr Durchsetzungsvermögen als zuletzt im Heimspiel gegen Bayer Uerdingen II, wo die SGW zahlreiche gute Möglichkeiten leichtfertig vergeben hatte – wieder einmal. „Das ist und bleibt eines unserer großen Probleme. Das wir in den Griff bekommen müssen“, so der Coach. boh

U-13-Rumpftruppe siegt in Hohenlimburg

SGW setzt sich mit nur sieben Mann 15:13 auswärts durch

08.06.2016: U-13 Nur mit einer Notbesetzung von sieben Mann konnte die U-13 der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer beim Auswärtsspiel gegen den Hohenlimburger SV antreten. Die Punkte ließ sich die Mannschaft dennoch nicht nehmen. Sie setzte sich mit 15:13 (6:1,4:5,2:5,3:2) gegen den Kontrahenten durch. Den Grundstein zu dem Erfolg legte die SGW mit einem starken ersten Viertel, das sie mit 6:1 klar für sich entschied. „Da hat die Mannschaft die Pressdeckung sehr gut umgesetzt und den Center der Hohenlimburger gut aus dem Spiel genommen“, lobte Trainer Mathias Brinkmann.

Aufgrund der dünnen Personaldecke mussten die Gäste dann jedoch in der Abwehr vorsichtiger agieren. Hätte nur einer der SGW-Akteure drei Hinausstellungen kassiert, hätte das Team mangels Alternative auf der Bank den Rest der Partie in Unterzahl bestreiten müssen. Die dadurch entstehenden Räume nutzten die Hohenlimburger und kämpften sich zurück in die Partie. Vor dem Schlussviertel lagen sie nur noch einen Treffer zurück, ehe Rote Erde/Brambauer wieder das Heft in die Hand nahm und mit einem 3:2 im letzten Abschnitt den Sieg klarmachte.

Großen Anteil an dem Erfolg der Startgemeinschaft hatte Centerspieler Yaroslav Moiseychenko, der gleich sieben mal für die SGW traf. Starke Leistungen zeigten jedoch auch U-11-Spieler Moritz Constapel, der einen Konter mit einem Tor abschloss, sowie Dustin Tillmann, der immer wieder ohne Foulspiel in der Defensive Bälle eroberte. boh

Rote Erde/Brambauer:
Schumacher – Constapel (1), Brinkmann (1), Zylka (4), Schönfeld (2), Tillmann, Moiseychenko (7)

Miese Chancenauswertung kostet den Sieg

Beim 9:10 gegen Bayer Uerdingen war mehr drin für die SGW

07.06.2016: 2. Liga Da war mehr drin. Mit 9:10 (2:0,2:2,1:3,4:5) haben die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer das Zweitligaduell gegen den SV Bayer Uerdingen II verloren. Auswirkungen auf den Abstiegskampf hat das zwar nicht mehr. Die Startgemeinschaft ist mittlerweile auf der sicheren Seite. Dennoch ärgerte sich SGW-Coach Björn Blank über die Niederlage. „Die katastrophale Chancenauswertung hat uns den Sieg gekostet. Das war absolut unnötig“, kritisierte Blank.

Zwar habe seine Mannschaft insgesamt eine gute Defensivleistung gezeigt. „Aber wenn man so viele hundertprozentige Möglichkeiten auslässt und dann im Gegenzug die Tore kassiert, dann kann man einfach nicht gewinnen“, ärgerte sich der Coach, der sich deshalb „unter dem Strich enttäuscht“ über den Auftritt der SGW zeigte, zumal Bayer Uerdingen ersatzgeschwächt angetreten war.

Zunächst hatte Rote Erde/Brambauer die Begegnung allerdings im Griff, ging mit 2:0 in Führung und behauptete diese auch im zweiten Abschnitt. Während die Startgemeinschaft in der Vorwoche gegen Lünen dann im dritten Viertel noch einmal eine Steigerung zeigte und die Begegnung drehte, verlor sie gegen Uerdingen nach dem Seitenwechsel den Faden. „Wir haben den Gegner unnötig zu Kontern eingeladen. Es ist ja schon schlimm genug, dass wir selbst beste Chancen vorne auslassen, aber wenn man sich dann gleich noch einen Gegentreffer fängt, ist das besonders bitter“, sagte Blank, der „gerne die beiden Punkte mitgenommen“ hätte.

Deutlich schlechter stehen die Karten auf einen Sieg in der kommenden Partie, der dann schon vorletzten in dieser Saison. Die SGW muss am 18. Juni auswärts beim Zweitplatzierten Solingen/Wuppertal antreten. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels, Teske – Theismann (2), Wessel, Scherzer, H. Kohle, Teipmann, Milojkovic, Müller, Schröder (1), Vuksanovic (4), S. Kohle, Lilic

SGW hat Saison noch nicht abgehakt

Klassenerhalt sicher - aber weitere Punkte im Visier

05.06.2016: 2. Liga Anbrennen in Sachen Abstieg kann mittlerweile wirklich nichts mehr. Nach dem Derbysieg der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer gegen den SV Lünen und der haushohen 3:23-Heimpleite von Schlusslicht Rheinhausen gegen den Düsseldorfer SC ist der Klassenerhalt für die Startgemeinschaft nun auch endgültig unter Dach und Fach. Abhaken will SGW-Coach Björn Blank die Saison trotzdem nicht. „Wir werden auch in den kommenden drei Spielen alles versuchen, um weitere Punkte zu holen“, kündigt der Trainer an, dessen Team nach dem Erfolg in der Vorwoche mit einer guten Portion Selbstbewusstsein in die Heimpartie am Montag (20.30 Uhr) gegen den SV Bayer Uerdingen II geht.

Ein Gegner, den die SGW theoretisch sogar noch hinter sich lassen könnte. Der Konkurrent hat nur zwei Zähler mehr auf dem Konto und rangiert zwei Plätze über der Startgemeinschaft auf Rang sieben. „Da müsste schon sehr viel sehr perfekt laufen, damit das funktioniert. Schließlich haben die Uerdinger auch drei Spiele weniger und das bessere Torverhältnis. Wir denken jetzt einfach von Spiel zu Spiel und versuchen jeweils das Beste herauszuholen“, sagt Trainer Blank, der dazu auch an die Leistung aus dem Derby gegen Lünen anknüpfen will. Mit dem Start in die Begegnung hatte er sich zwar wenig zufrieden gezeigt. Sein Team zeigte sich vor allem im Angriff zu harmlos und geriet zunächst in Rückstand. Mit einem bärenstarken dritten Viertel drehte die SGW jedoch die Partie. Dieses ging gleich mit 4:1 an die Hausherren. „Wir haben unsere Chancen genutzt und dabei trotzdem nicht die Defensive vernachlässigt. So müssen wir das auch gegen Uerdingen machen“, fordert Blank, der davon ausgeht, dass der Gegner „mit einer jungen und sehr schnellen, konterstarken Mannschaft bei uns auflaufen wird“.

Im Hinspiel im Februar in Uerdingen hatte die SGW zwar noch mit 6:13 das Nachsehen. Schlecht verkaufte sich die Startgemeinschaft dort aber nicht. „Und jetzt spielen wir zuhause. Da ist immer noch ein bisschen mehr drin als auswärts, wo wir uns oft ein bisschen schwer getan haben“, sagt Blank. Ein Ausrufezeichen vor heimischen Publikum hatte Rote Erde/Brambauer vor allem gegen den derzeit zweitplatzierten Aufstiegsaspiranten Solingen/Wuppertal gesetzt. Die Begegnung ging völlig überraschend mit 9:8 an die SGW. „Da haben wir gezeigt, was möglich ist. Vielleicht können wir auch Uerdingen ein Bein stellen“, hofft Blank, der mit seiner Mannschaft danach noch auswärts gegen Solingen Wuppertal sowie zuhause gegen den Düsseldorfer SC ran muss. boh

SGW siegt im Derby gegen Lünen

Klassenerhalt ist mit den zwei Punkten so gut wie sicher

31.05.2016: 2. Liga Sieg im Lokalderby und noch einmal zwei ganz wichtige Zähler für den Klassenerhalt: Mit 8:6 (1:1,1:2,4:1,2:2) haben sich die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer zuhause gegen den SV Lünen durchgesetzt und damit den Abstand auf Schlusslicht Rheinhausen auf sechs Zähler vergrößert. Weil die SGW zudem das deutlich bessere Torverhältnis hat, bräuchten die Rheinhausener mindestens sieben Punkte aus den letzten vier Spielen, um an der Tabellensituation noch etwas zu ändern. „Damit müssten wir eigentlich durch sein“, zeigt sich SGW-Coach Björn Blank erleichtert über die zwei Zähler gegen Lünen. Und dass diese ausgerechnet im Derby eingefahren wurden, sei „natürlich besonders schön“, so der Trainer.

Der zeigte sich mit dem Start seiner Mannschaft jedoch „alles andere als zufrieden“. Die SGW ließ gleich mehrere Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen. Anstatt selbst in Führung zu gehen, waren es die Lünener, die das 1:0 für sich verbuchen konnten. Auch in der Folge lief es noch nicht rund für die Hausherren. Die standen zwar in der Defensive gut und konnten sich zudem auf ihren stark aufgelegten Schlussmann Felix Bartels verlassen. Im Angriff klappte jedoch zu wenig.

Anders im dritten Viertel, in dem die SGW das Heft in die Hand nahm. „Das war wirklich stark, was wir da gezeigt haben“, lobte SGW-Coach Blank. Über den Kampf sei seine Mannschaft zu den Torerfolgen gekommen, die der Startgemeinschaft ein 4:1 in diesem Abschnitt sowie eine 6:4-Führung vor dem letzten Viertel bescherten. Die brachte die SGW dann auch über die Zeit und damit die beiden wichtigen Zähler unter Dach und Fach. „Das Spiel hat wirklich Spaß gemacht, und trotz der vielen Hinausstellungen auf beiden Seiten war es eine wirklich faire Partie“, so Blank. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels, Teske – Theismann (1), Wessel, Scherzer, Müller, Grobelny, Berg, Milojkovic (1), Teipmann, Schröder (3), Vuksanovic (3), Lilic

SGW will Punkte gegen das Restrisiko holen

Montag (20.30 Uhr) Derby im Maximare gegen den SV Lünen

28.05.2016: 2. Liga Es sieht gut aus in Sachen Klassenerhalt für die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer. Vier Spieltage vor dem Ende der Saison liegt Schlusslicht SV Rheinhausen mit vier Punkten und dem deutlich schlechteren Torverhältnis zurück. Und in der ersten Liga haben der SV Duisburg 98 und der SV Krefeld 72 den Klassenerhalt geschafft, so dass es definitiv nur einen Absteiger aus der 2. Liga geben wird. Und doch: Rechnerisch ist noch alles möglich – und deshalb will SGW-Trainer Björn Blank „alles versuchen, um aus den nächsten Spielen noch Punkte zu holen“. Am besten gleich am Montag (20.30 Uhr) im Heimderby gegen den Lokalkonkurrenten SV Lünen.

Mit 13:15 Punkten deutlich besser im Mittelfeld der Tabelle platziert als die SGW, die mit 6:22 Zählern auf dem vorletzten Platz rangiert. „Aber die Jungs sind motiviert. Wir werden alles dafür geben, um einen Sieg einzufahren“, kündigt Trainer Blank an, der allerdings mit den Brüdern Henning und Sören Kohle auf zwei wichtige Stammspieler wird verzichten müssen. Hinzu kommt, dass Blank seine Truppe wegen der Feiertage und der zahlreichen Spiele der 2. Mannschaft in den letzten Wochen nie komplett beisammen hatte. „Die Vorbereitung war nicht optimal. Aber wir müssen das Beste daraus machen“.

Heißt für den Trainer: „Vor allem die Chancen besser verwerten. Das war in den letzten Spielen immer ein großes Problem. Wir haben vorne die Dinger nicht gemacht und dann oft gleich im Gegenzug einen Treffer kassiert. Das ist dann natürlich doppelt schlimm“, warnt der Trainer, der den SV Lünen nicht zu einfachen Kontermöglichkeiten einladen will. Entscheidend sei aber, „dass wir als Mannschaft auftreten und jeder für jeden alles gibt. Dann haben wir eine Chance, auch, wenn es ein schweres Spiel wird“, sagt Blank.

Im Hinspiel in Lünen hatte die SGW mit 5:11 deutlich das Nachsehen, musste dort allerdings auf einem im Vergleich zum Hammer Maximare kleineren Spielfeld zurechtkommen. „Da sind die Bedingungen aus unserer Sicht nun natürlich besser. Wir wollen die Punkte, weil in dieser Liga erfahrungsgemäß gerade zum Ende der Saison noch alles passieren kann“, warnt Blank. Denn dadurch, dass die 1. Liga deutlich vor der 2. Liga zu Ende geht, ist oft auch bei den Reserveteams der Topmannschaften im Sommer die Luft raus, so dass diese oft nur noch in Notbesetzungen antreten. Und so bleibt die Lage für die SGW weiterhin gefährlich – auch mit vier Punkten Vorsprung. boh