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"Mehr Mann gegen Mann durchsetzen"

SGW-Coach Blank fordert bessere Chancenverwertung

13.02.2017: 2. Liga Auch das Derby gegen den SV Lünen hat aus Sicht der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer keine Veränderung der gefährlichen Tabellensituation gebracht. Die Mannschaft von Trainer Björn Blank bleibt Letzter in der 2. Liga, mit nun 0:12 Punkten hinter Aufsteiger Iserlohn. Die nächste Möglichkeit, daran etwas zu ändern, gibt es am Mittwoch (20.30 Uhr). Die Startgemeinschaft muss beim SV Bayer Uerdingen II antreten. Immerhin ein Team, das in der Tabelle noch in Reichweite ist. Der Krefelder Club hat 4:10 Punkte auf dem Konto und derzeit sogar ein schlechteres Torverhältnis als Rote Erde/Brambauer.

Und doch ist die Ausgangssituation schlecht für Trainer Björn Blank. Mehrere Stammspieler waren zuletzt krank, sind noch längst nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte. „Das hat sich auch gegen den SV Lünen bemerkbar gemacht. Uns hat auch die Kraft gefehlt“, sagt der SGW-Coach, der die 8:10-Niederlage dennoch „für sehr ärgerlich hält“. Denn Chancen habe sein Team genügend gehabt, um selbst mindestens einen Punkt einfahren zu können. „Aber dann machst du die Dinge vorne in Überzahl nicht rein und kassierst gleich im direkten Gegenzug einen Treffer. Das ist tödlich“, kritisiert der Trainer.

Um in Uerdingen eine Chance zu haben, müsse seine Truppe „solche Möglichkeiten besser nutzen. Wenn uns das nicht gelingt und wir das Problem nicht dauerhaft besser in den Griff bekommen, wird das ganz schwer mit dem Klassenerhalt“, warnt Trainer Blank, der in der anstehenden Auswärtspartie ansonsten auf „eine sichere Defensive“ setzen will. Sein Team sieht er gegen Uerdingen „schwimmerisch im Nachteil. Deshalb müssen wir unbedingt deren Konter unterbinden und in vielen Situationen einen Tick cleverer sein“. Außerdem erwartet er gerade von seinen Leistungsträgern, dass sich diese „auch mal im Angriff Mann gegen Mann durchsetzen und so Torchancen erarbeiten“.

Allerdings rechnet Blank damit, „dass wir wieder sehr dünn besetzt antreten müssen. Dann ist natürlich immer die große Frage wie lange die Kraft reicht, wenn wir kaum wechseln können“. Dass der Gegner nicht unschlagbar ist, zeigt ein Blick auf die vorangegangenen Ergebnisse. Die Uerdinger kassierten gleich eine ganze Reihe deutlicher Pleiten, zeigten allerdings auch mehrere sehr gute Leistungen. Bei Aufsteiger Iserlohn, bei dem die SGW das Nachsehen hatte, fuhr Bayer zum Beispiel einen klaren 9:3-Erfolg ein. „Gerade bei den zweiten Mannschaften ist auch immer eine Frage, wie stark besetzt sie auftreten. Vor allem im eigenen Bad sind die meistens sehr gut bestückt“, weiß SGW-Coach Blank, der dennoch von seiner Truppe erwartet, „dass wir auch in diesem Spiel alles versuchen, um Punkte zu holen. Wenn wir einen richtig guten Tag erwischen, ist auch auswärts mal was möglich“. boh

SGW will die ersten Punkte holen

Montag (20.30 Uhr) Heimderby gegen den SV Lünen

05.02.2017: 2. Liga Der Blick auf die Tabelle gibt derzeit wenig Anlass zur Hoffnung. Mit 0:10 Punkten sind die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer aktuell Schlusslicht der 2. Liga. Um das zu ändern und mit dem Vorletzten Iserlohn gleich zu ziehen, müssen Punkte her. Am Besten schon am Montag (20.30 Uhr) im Derby gegen den SV Lünen. „Das ist eines der Spiele, in denen wir eine Chance haben. Es wird nicht leicht, aber wir müssen versuchen, sie zu nutzen“, sagt SGW-Trainer Björn Blank.

Erschwert wird dieses Unterfangen jedoch dadurch, dass unter der Woche gleich vier Stammspieler krank ausfielen. Blank geht zwar davon aus, gegen Lünen eine weitgehend komplette Besetzung aufbieten zu können. „Aber an ein vernünftiges Training war so natürlich nicht zu denken. Die Vorbereitung war nicht optimal“, räumt der Trainer ein.

Der Gegner SV Lünen geht aus einer deutlich komfortableren Situation in die Partie gegen die SGW. Er rangiert mit 6:6 Punkten derzeit auf einem starken vierten Tabellenplatz, fuhr zuletzt einen ungefährdeten 9:5-Heimsieg gegen Krefeld ein und hatte sich zuvor auch nur hauchdünn auswärts mit 11:12 Solingen/Wuppertal geschlagen geben müssen. Die SGW hingegen unterlag in Krefeld mit 9:13 und hatte zuvor bereits zuhause mit 7:14 gegen Köln das Nachsehen.

„Es wird darauf ankommen, dumme Fehler zu vermeiden. Und wir müssen gerade vor dem Tor abgeklärter werden und unsere Chancen verwerten“, fordert SGW-Trainer Blank, der am Montag gegen Lünen „mit einem intensiven Spiel rechnet. Ich hoffe, dass uns trotz der Krankheitsfälle im Vorfeld zum Schluss nicht die Kraft ausgeht“. Auch das Überzahlspiel müsse besser funktionieren. „Da machen wir einfach viel zu wenig aus unseren Möglichkeiten. Das kann entscheidend sein“, so Blank.

Allen Unzulänglichkeiten – gerade im Angriff – zum Trotz: Zumindest auf seine Defensive konnte sich der Trainer in der Regel verlassen. Trotz 0:5 Punkten steht seine Truppe mit Blick auf das Torverhältnis etwa deutlich besser da als der Vorletzte Iserlohn, den es abzufangen gilt. Auch auf Schlussmann Felix Bartels konnte er Blank zählen. „Außerdem hat die Einstellung immer gestimmt. In Krefeld haben wir uns zum Beispiel ersatzgeschwächt mit sieben Mann richtig gut verkauft. Da kann ich der Mannschaft wirklich keinen Vorwurf machen. Sie weiß, dass das gegen Lünen ein wichtiges Spiel wird und wird alles geben“, ist sich der SGW-Coach sicher. Und vielleicht gibt danach auch der Blick auf die Tabelle mehr Anlass zur Hoffnung. boh

U-11 mit starken Leistungen in Derne


Team schrammt nur knapp am zweiten Platz vorbei

01.02.2017: U-11 Es fehlte nicht viel zum zweiten Platz. Nur knapp schrammte die U-11 der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer beim Miniturnier am Sieg gegen Gastgeber Derne vorbei. Die junge Truppe führte zwischenzeitlich mit 7:4, musste sich aber dennoch den Hausherren am Ende mit 8:9 geschlagen geben. Allerdings nach starker Leistung. Im Zusammenspiel und in Sachen Spielverständnis zeigte sich die Mannschaft deutlich verbessert, hatte in der Begegnung auch mit einigen kritischen Schiedsrichterentscheidungen zu kämpfen. Zwei Fünfmeter-Strafwürfe konnte allerdings SGW-Schlussmann Justus Berg vereiteln.

Zuvor hatte der SGW-Nachwuchs bereits einen überlegenen 16:1-Erfolg gegen Iserlohn eingefahren. In der Partie dominierte die Startgemeinschaft von Beginn an das Geschehen. Nichts zu holen gab es allerdings gegen Turniersieger SV Lünen, der mit 12:1 klar die Oberhand behielt.

Auf welch breiten Füßen die Nachwuchsarbeit der SGW steht, zeigte sich auch daran, dass diese beim Turnier in Derne trotz einer Reihe von Absagen in voller Kaderstärke von 13 Spielern antreten konnte. boh

Rote Erde/Brambauer: Titus Fogler, Justus Berg, Josh Bennemann, Kilian Giesen, Yannik Unger, Lena Manthei, Carlo Schumacher, Dario Barbic, Julian Tanuschewski, Rosa Müller, Leonard Wirtz, Alexander Ilic

SGW verkauft sich gegen Bochum teuer

Guter Kampfgeist bei 6:11-Niederlage beim Favoriten

08.12.2016: 2. Liga Der Start in die Partie ließ nichts gutes erahnen. Mit 0:4 gerieten die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in den ersten Minuten beim hoch favorisierten SV Blau-Weiß Bochum in Rückstand. Dennoch verkauften sie sich teuer und hatten am Ende bei ihrem dritten Auswärtsspiel in Folge nur mit 6:11(1:5,1:1,1:4,3:1) das Nachsehen.

In der Tabelle hilft das nicht. Die Startgemeinschaft ist mit 0:6 Punkten weiterhin Schlusslicht der Liga und hat als einziges Team noch keinen Sieg einfahren können. Dennoch macht der Auftritt in Bochum aus Sicht von SGW-Trainer Björn Blank Mut. „Natürlich war es ärgerlich, dass wir den Start verschlafen haben. Aber die Einstellung war absolut vorbildlich. Wir haben uns auch nach dem deutlichen Rückstand nie hängen lassen“, lobt der Coach.

Positiv sei auch, „dass wir auch vorne im Angriff gekämpft und versucht haben, uns Chancen zu erarbeiten“, so Blank, der allerdings auch einräumt, dass sein Team „schwimmerisch, körperlich und auch spielerisch unterlegen“ gewesen sei. Das lag auch an der hohen Qualität des Gegners, der mit Vlad Kapsa und Till Rohe zwei ehemalige deutsche Nationalspieler aufbot und zudem mit Raul Diakon über einen weiteren früheren Top-Akteur mit viel Bundesliga-Erfahrung verfügt.

Vor allem durch schnelles Konterspiel kamen die Hausherren zu ihren Treffern. In der statischen Verteidigung hatte die SGW erneut deutlich weniger Schwierigkeiten. Auch das Überzahlspiel von Rote Erde/Brambauer funktionierte diesmal besser. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber es hat auch schon einiges deutlich besser funktioniert“, sagte Trainer Blank, dessen Team sogar das letzte Viertel mit 3:1 zu seinen Gunsten entschied. „Diese Einstellung müssen wir auch in den kommenden Spielen zeigen“, fordert der Trainer, dessen Team nun am kommenden Montag gegen Solingen/Wuppertal endlich sein erstes Heimspiel hat. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann, Teipmann, Kersting (3), H. Kohle, Stindt (1), Berg, Müller, Batt, Schröder (1), Scherzer, S. Kohle (1), Kopia

SGW will in Bochum etwas probieren

Außenseiter will an seinem Angriffsspiel arbeiten

05.12.2016: 2. Liga Viel Zeit zum Verschnaufen und um an der Taktik zu feilen bleibt den Zweitliga-Wasserballern der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer nicht. Nach ihrer 3:9-Niederlage am Wochenende gegen den Düsseldorfer SC müssen sie schon am Mittwoch (20.40 Uhr) beim SV Blau-Weiß Bochum ran – zum dritten Mal in Folge auswärts. Die Partie war eigentlich für den 26. November angesetzt, musste dann aber verlegt werden, weil Bochum im deutschen Pokalwettbewerb Meister Spandau Berlin empfing.

In der Partie gegen den Rekordmeister war Bochum chancenlos. Am Mittwoch gegen die SGW werden die Gastgeber allerdings klarer Favorit sein. „Wir sind sowohl körperlich als auch schwimmerisch unterlegen“, räumt Trainer Björn Blank ein, der seine Mannschaft „ganz klar in der Außenseiterrolle sieht“. Denn die blau-weißen gehören zu den heißen Favoriten für die Teilnahme am Aufstiegsturnier für die 1. Bundesliga. Mit Till Rohe, dem starken Center Raul Diakon und Daniel Grohs haben sie gleich mehrere frühere Erstliga-Topleute in ihren Reihen.

Obwohl die Chancen auf Punkte in Bochum denkbar schlecht stehen, will SGW-Coach Blank „keinen Angsthasen-Wasserball“ von seiner Truppe sehen. Mehr Initiative und mehr Bewegung im Angriff müsse diese zeigen. „Es ist wichtig, dass wir etwas probieren. Wir müssen vorne an unserer Durchschlagskraft arbeiten, wenn wir gegen die schwächeren Teams wichtige Punkte holen wollen“, fordert er.

Sorgen bereitet dem Trainer auch das Überzahlspiel. Aus sechs Möglichkeiten gelang der Startgemeinschaft in Düsseldorf kein einziger Treffer. Zudem funktionierte das Umschaltspiel nicht gewünscht. „Wir kommen nicht schnell genug in den Gegenkonter“, kritisiert Blank, der seine Mannschaft auch bei schnellen Angriffen des Gegners regelmäßig in Schwierigkeiten geraten sah. Anders sei das, wenn es gelinge, diese zu unterbinden. „Wenn sich die Verteidigung sortiert hat, stehen wir hinten eigentlich ganz gut“, so Blank. boh

SGW bleibt auch in Düsseldorf ohne Punkte

Gute Verteidigung - aber wieder zu wenig Torgefahr

03.12.2016: 2. Liga Die Defensive stand auch diesmal lange gut. Und auch auf ihren Schlussmann Felix Bartels konnten sich die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer wieder verlassen. Dass es auch im zweiten Saisonspiel nicht zu den ersten Punkten reichte, hat einen einfachen Grund: Die Truppe von Trainer Björn Blank machte auch bei der 3:9-Niederlage (0:2,1:1,0:1,2:5) die gleichen Fehler wie im Auftaktspiel bei Aufsteiger Iserlohn, wo die Mannschaft knapp mit 6:7 das Nachsehen gehabt hatte.

"Wir waren wieder viel zu ungefährlich im Angriff", ärgerte sich Blank, der wieder mit ansehen musste, wie sich seine Mannschaft zwar durchaus Chancen erarbeitete, es aber erneut nicht schaffte, diese im Tor des Gegners unterzubringen. Bereits im ersten Viertel brachte die SGW keinen einzigen Treffer zu Stande, und so reichten den Hausherren zwei Treffer, um sich schon ein wenig von der Startgemeinschaft abzusetzen.

Die ließ zwar nicht schocken und bemühte sich nach Kräften die Partie weiter offen zu gestalten. Die Torausbeute blieb jedoch mager. Es war erneut der guten Verteidigungsarbeit zu verdanken, dass die Düsseldorfer beim Halbzeitseitenwechsel nur mit 3:1 vorne lagen.

Ein Punkt wäre zu diesem Zeitpunkt noch in greifbarer Nähe gewesen - wenn es der SGW zumindest gelungen wäre, aus ihren sechs Überzahlspielen in der Begegnung Kapital zu schlagen. Doch das Gegenteil war der Fall. Sie nutzte keine einzige numerische Überlegenheit zu ihren Gunsten. Zwar glückten Rückkehrer Stephan Kersting drei Treffer in der Partie. Er sollte allerdings der einzige bleiben, der sich torgefährlich zeigte. "Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns", sagte Trainer Blank, der sich auch "über das schwache Umschaltspiel" ärgerte. Zu selten gelang es seiner Truppe nach Ballgewinnen schnell in den Gegenkonter zu kommen.

Der Düsseldorfer SC machte das besser, vor allem im letzten Abschnitt, der mit 5:2 an die Gastgeber ging. "Da hat uns dann auch einfach die Kraft gefehlt, um noch dagegen zu halten", sagte SGW-Coach Blank, dessen Team schon am Mittwoch beim SV Blau-Weiß Bochum zum dritten Mal in Folge auswärts antreten muss. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels, A. Kersting - Theismann, Teipmann, S. Kersting (3), H. Kohle, Stindt, Berg, Müller, Batt, Schröder, Scherzer, S. Kohle

SGW in Düsseldorf nur Außenseiter

Trainer Blank will trotzem "mutig nach vorne spielen"

01.12.2016: 2. Liga Die erste Chance auf Punkte haben die Zweitliga-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer verpasst. Die Mannschaft von Trainer Björn Blank, die vor der Saison einen substanziellen personellen Aderlass verkraften musste, verlor trotz einer engagierten Leistung mit 6:7 bei Aufsteiger Iserlohn. Am Samstag (17.30 Uhr) muss sein Team erneut auswärts ran. Diesmal allerdings „als ganz klarer Außenseiter“, betont Blank.

Zwar stehen die Rheinländer mit derzeit 1:3 Punkten in der Tabelle nur zwei Plätze über der SGW auf dem letzten Platz. In der vergangenen Saison landete der Düsseldorfer SC jedoch im sicheren Mittelfeld, während Rote Erde/Brambauer nur haarscharf den Abstieg vermied. „Gerade auswärts wird es dort sehr schwer für uns, aber wir müssen es in jedem Fall versuchen“, fordert der Trainer, der „dumme Fehler vermeiden“ will. Gleichwohl müsse seine Truppe auch „mutig nach vorne spielen. Es bringt nichts, wenn wir uns verstecken“.

Beim Auswärtsspiel in Iserlohn konnte sich Blank immerhin auf seine Defensive sowie den stark aufgelegten Torwart Felix Bartels verlassen. Im Angriff lief allerdings viel zu wenig zusammen. „Da hat uns ganz klar die Durchschlagskraft gefehlt. Drei Tore in den ersten drei Vierteln sind einfach viel zu wenig“, kritisierte der Trainer, der gegen Düsseldorf auch auf „eine bessere Chancenauswertung“ hofft.

Die Partie bei den Rheinländern sieht Blank auch als „gute Gelegenheit, um unsere Abstimmung zu verbessern. Da hat einiges noch nicht so gut funktioniert“. Auch beim Überzahlspiel sieht der Coach noch „Luft nach oben“ bei seiner Truppe.

In der Vorsaison hatte die SGW auswärts in Düsseldorf eine deutliche 7:12-Niederlage kassiert. Im letzten Spiel der Saison hatte die Startgemeinschaft allerdings knapp mit 11:10 die Oberhand behalten. boh

Starker Saisonstart für die U-13


Müheloser 25:5-Heimsieg gegen den Hohenlimburger SV

30.11.2016: U-13 Einen Start nach Maß haben die U-13-Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in die neue Saison erwischt. Sie setzten sich zuhause in der Südwestfalenliga mühelos mit 25:5 (6:2,7:1,6:1,6:1) gegen den Hohenlimburger SV durch.

Die von Mathias Brinkmann betreute Truppe nahm bereits im ersten Viertel das Heft in die Hand. Dieses ging mit 6:1 an die Hausherren, die auch in der Folge das Tempo hochhielten und so den Gegner permanent unter Druck setzten. Beim Seitenwechsel in der Halbzeitpause lag die SGW schon deutlich mit 13:3 vorn.

Obwohl Coach Brinkmann in der Folge auch den neuen Spielern im Team die Möglichkeit gab, Erfahrungen zu sammeln, baute sein Team weiter konsequent seinen Vorsprung aus. Nach drei Vierteln lag die SGW bereits uneinholbar mit 19:4 vorn. Besonders treffsicher in der Begegnung zeigte sich Yaroslay Moiseychenko, der zwölf Treffer erzielte und zuletzt auch in die Südwestfalen-Auswahl berufen wurde. „Das war eine wirklich geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Trainer Brinkmann, der in der Partie am 9. Dezember gegen den SV Blau-Weiß Bochum allerdings mit „deutlich mehr Gegenwehr“ rechnet. boh

Rote Erde/Brambauer: Mantei – Moiseychenko (12), Tillmann (3), Durben, Winschel, Fesenko (4), Burchard, Jäger, Constapel (4), Schröer, Schilling

Gute Einstellung - trotzdem keine Punkte

SGW verliert knapp mit 6:7 bei Aufsteiger Iserlohn

20.11.2016: 2. Liga Die Einstellung stimmte. Und doch mussten die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in ihrem ersten Saisonspiel in Iserlohn eine knappe 6:7-Niederlage (1:2,1:1,1:1,3:3) hinnehmen. „Wir sind absolut als Mannschaft aufgetreten und haben gut gekämpft. Schade, dass wir dafür nicht mindestens mit einem Punkt belohnt wurden“, sagte SGW-Trainer Björn Blank, der sich in Torwart Felix Bartels auf einen sicheren Rückhalt verlassen konnte.

Auch die Defensive der Gäste stand, zumal auch Justus Theismann den starken Arne Hillebrand, der früher selbst für Rote Erde/Brambauer in der Bundesliga gespielt hatte, weitgehend gut im Griff hatte. „Aber im Angriff hat uns einfach die Durchschlagskraft gefehlt. Drei Tore in den ersten drei Vierteln sind einfach zu wenig. Da müssen wir uns noch um einiges verbessern“, kritisierte Blank, der auch „noch einige andere Dinge sieht, die sich mit der Zeit einspielen müssen“.

Und so war es auch der Aufsteiger aus Iserlohn, der in der zweiten Minute der Begegnung mit 1:0 in Führung ging. Zwar egalisierte SGW-Kapitän Kristian Berg den Vorsprung gegen Mitte des ersten Viertels. Doch wenig später trafen die Hausherren erneut. Diesem Vorsprung sollte Rote Erde/Brambauer in der Folge stets hinterherlaufen. Zwar gelang es den Iserlohnern nie, sich mehr als zwei Tore abzusetzen, den Ausgleich schaffte die Mannschaft von Trainer Björn Blank allerdings nicht mehr. Sie muss am Samstag bei Aufstiegskandidat Blau-Weiß Bochum ran, der sich in seiner Auftaktbegegnung mit 21:4 gegen den SV Krefeld 72 II durchsetzte. boh

Rote Erde/Brambauer: Bartels – Theismann (1), Teipmann, Kersting (3), H. Kohle, Stindt, Berg (2), Müller, Wessel, Scherzer. Schröder

Zweitliga-Auftakt für die SGW gegen Iserlohn

Coach Blank will auswärts Punkte für den Klassenerhalt

17.11.2016: 2. Liga Nach Monaten der Vorbereitung wird es nun Ernst für die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer. Sie müssen am Freitag (20.30 Uhr) zum Saisonauftakt in Iserlohn ran. Die Partie ist gleich eine wichtige. Denn der Aufsteiger gehört zu den Teams, bei denen die Mannschaft von Trainer Björn Blank punkten muss, wenn sie den Klassenerhalt schaffen will. Und um nichts anderes wird es in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse gehen. Das macht Coach Blank unmissverständlich klar. „Das wird für uns eine ganz ganz schwere Saison. Wir müssen uns versuchen, da irgendwie durchzubeißen“.

Wie schwer das wird, zeigt allein ein Blick auf die personelle Situation. Mit den Serben Vuk Vuksanovic, Djordje Milojkovic und Filip Lilic sowie Darren Grobelny sowie Torwart David Kosmalla hat die Startgemeinschaft gleich fünf Abgänge zu verkraften. SGW-Coach Blank wird also auch immer wieder auf Jugendliche zurückgreifen müssen, um seinen Kader zu komplettieren. „Aber auch da sind unsere Möglichkeiten begrenzt. Viele der jungen Leute sind einfach noch nicht so weit“, erklärt der Trainer, der deshalb vor allem wegen beruflicher Verpflichtungen vieler seiner Spieler damit rechnet, „dass wir immer mal wieder dünn besetzt werden sein, erst Recht, wenn noch Verletzungen und Krankheiten dazu kommen“.

Gegen Iserlohn fällt mit Centerspieler Sören Kohle gleich ein wichtiger Akteur aus. Immerhin wird wieder Stephan Kersting mit dabei sein, der in der Vorsaison aus beruflichen Gründen hatte kürzer treten müssen. „Er wird uns weiterhelfen“, ist sich Trainer Blank sicher, der allerdings mit einem hartnäckigen Gegner rechnet. Er warnt vor allem vor den Brüdern Jan-Ole und Arne Hillebrand, die früher selbst für Rote Erde/Brambauer in der 1. Bundesliga spielten, sich dann aber zu einer Rückkehr in ihre Heimatstadt entschieden. „Die beiden sind sehr schnel, und haben einen guten Wurf. Die müssen wir in den Griff bekommen“, warnt Blank, der sich auch an „sehr schwere und enge Spiele“ erinnert, als die beiden Teams noch in der Oberliga aufeinander trafen.

Um in Iserlohn tatsächlich wichtige Punkte für den Klassenerhalt einfahren zu können, muss die SGW aus Sicht ihres Trainers vor allem ein Problem in den Griff bekommen, das sich schon wie ein roter Faden durch die Vorsaison zog. „Wir müssen einfach die Chancen nutzen, die wir uns erarbeiten. Wenn das nicht klappt, wird es schwer“, sagt Blank. boh

Junge SGW-Truppe siegt gegen Gronau

Beim Saisonauftakt zunächst viele gute Chancen vergeben

15.11.2016: Verbandsliga Zahlreiche Abgänge hat die zweite Mannschaft der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in der Verbandsliga zu verkraften. Junge Nachwuchskräfte müssen Verantwortung übernehmen. Und so war es kein Wunder, dass der Start in die neue Saison für die Truppe von Trainer Kristian Berg ein holpriger war. Zu einem 9:5-Heimsieg (2:2,1:0,3:2,3:1) gegen den SV Gronau reichte es dennoch. „Das waren die ersten wichtigen Punkte für den Klassenerhalt“, freute sich Trainer Berg.

Die SGW startete konzenriert und mit viel Tempo. Sie vergab allerdings eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen. Anders der SV Gronau, der gleich seine ersten beiden Versuche im Kasten von SGW-Schlussmann Lars Teske unterbrachte. Zwar trafen danach auch Routinier Sergiy Fesenko und Lukas Bönning für die SGW. „Aber eigentlich hätten wir da schon klar führen müssen“, kritisierte Coach Berg.

Im zweiten Viertel hielten die Hausherren das Tempo hoch, gingen erneut in Führung. Doch auch Wurf eines Gronauers traf einen Feuermelder im Maximare, der Alarm schlug und eine 20-minütige Unterbrechung der Partie nach sich zog. „Dadurch konnten die Gronauer wieder Kräfte sammeln“. Die Folge: Die SGW lag beim Halbzeitseitenwechsel nur knapp mit 3:2 vorn.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Rote Erde/Brambauer zwar auf 6:2 ab, versäumte es aber erneut die Entscheidung in der Partie herbeizuführen. Gronau verkürzte auf 6:4 und war wieder im Rennen. Im Schlussabschnitt schwanden dann die Kräfte der Gäste jedoch schnell und die SGW wusste dies für sich zu nutzen, und am Ende doch noch einen ungefährdeten Sieg einzufahren. „Zum größten Teil können wir mit der Leistung zufrieden sein“, sagte Trainer Berg, der sich besonders über den Auftritt von Nachwuchsspieler Sven Geissendorf freute, der bei seinem Herrendebüt gleich vier Treffer zum Sieg seiner Mannschaft beisteuerte. boh

Rote Erde/Brambauer: Teske – Biermann (1), Wessel, Scherzer, Tom Vorkötter, Stindt, Bönning (2), Müller (1), Fesenko (1), Plattfaut, Kersting, Till Vorkötter, Geissendorf (4)

SGW will erneut den Klassenerhalt schaffen

Am 18. November Saisonstart gegen Aufsteiger Iserlohn

06.10.2016: 2. Liga Wenn die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer am 18. November in ihre neue Saison starten, dann geht es gleich um viel. Die Startgemeinschaft muss in der 2. Liga auswärts bei Aufsteiger Iserlohn ran. Eines der Spiele, in der die Mannschaft von Trainer Björn Blank punkten muss, wenn sie den Klassenerhalt schaffen will. „Die haben eine sehr starke Mannschaft und werden hochmotiviert sein“, warnt Blank, der sein Team seit Anfang September auf die neue Spielzeit vorbereitet.

Eine, in der es erneut nur um den Klassenerhalt gehen kann. Denn auf personelle Verstärkungen kann die SGW nicht zurückgreifen. Mit Vuk Vuksanovic hat sie zudem einen gefährlichen Torjäger an den ASC Duisburg verloren. Zudem haben sich mit David Kosmalla und Darren Grobelny zwei Akteure dem SV kamen angeschlossen. Trainer Blank wird also auch darauf bauen müssen, dass die jungen Talente in der Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne machen können. „Einige haben in der 2. Mannschaft schon eine sehr wichtige Rolle gespielt und auch in der 1. Mannschaft gute Leistungen gezeigt. Darauf können wir sicher aufbauen“, sagt der SGW-Trainer.

Allerdings fehlt es laut Blank gerade den jungen Spielern noch an Kraft, um sich in Zweikämpfen behaupten zu können. Ein Punkt, der nun mit im Mittelpunkt der Vorbereitung steht. Christina Wilke, Geschäftsführerin des TuS 59 Hamm, einem der Trägervereine der SGW, hat deshalb regelmäßig Einheiten mit Kräftigungsübungen mit der Mannschaft absolviert.

Gegen Iserlohn will Coach Blank auf jeden Fall Punkte holen, außerdem noch „gerade Zuhause für die eine oder andere Überraschung sorgen“. Er weiß aber, dass es „schwer wird, erneut den Klassenerhalt zu schaffen. Wir haben eine ganze Reihe von Leuten, die beruflich stark eingespannt sind. Da müssen wir einfach das Beste raus machen“.

Während sich in der Vorsaison der SV Rheinhausen nach einigen deutlichen Pleiten seinem Schicksal ergeben hatte und früh als Absteiger feststand, wird es Rote Erde/Brambauer mit den Iserlohnern wohl mit einem deutlich hartnäckigerem Widersacher zu tun haben. Die Sauerländer sicherten sich letztendlich ohne größere Schwierigkeiten den Aufstiegsplatz zur 2. Liga und wussten auch im Pokalwettbewerb zu überzeugen, wo sie gleich in der ersten Runde den Erstligisten Fulda mit einem 11:9-Erfolg aus dem Wettbewerb geworfen hatten. boh

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Rote Erde trauert um Hans Hoffmeister

Towartlegende im Alter von 80 Jahren verstorben

30.09.2016: Wasserball Die Wasserballer des SC Rote Erde im TuS 59 trauern um Torwartlegende Hans „Anton“ Hoffmeister, der am Montag im Alter von 80 Jahren verstorben ist. 1954 kam er aus Chemnitz nach Hamm und konnte dort mit dem SC Rote Erde zwischen 1955 und 1971 acht nationale Titel feiern. Der Nationalmannschaft gehörte Hoffmeister von 1958 bis 1972 an. In dieser Zeit absolvierte er 129 Länderspiele für Deutschland.

Gleich dreimal nahm Hoffmeister an den Olympischen Spielen teil. 1960 erreichte er mit seinem Team den sechsten Platz, 1968 wurde er im Mexiko-Stadt Zehnter, 1972 in München mit immerhin 36 Jahren noch einmal Vierter.

Auch nach seiner aktiven Laufbahn blieb Hoffmeister dem Sport verbunden. Er war als Trainer beim SV Bayer Uerdingen tätig. In Hamm trainierte er in den 1990er Jahren noch einmal die A- und B-Jugend des SC Rote Erde. boh

Müller zum Lehrgang der Nationalmannschaft

SGW-Talent rainiert mit U-14

03.08.2016: U-14 Die U-14 Nationalmannschaft der Wasserballer hat ihren einzigen Lehrgang im Jahr 2016 – und Titus Müller, Spieler in den Reihen der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer, ist mit dabei. Zusammen mit 25 weiteren Akteuren aus ganz Deutschland wird er unter der Regie von Nationalcoach Milan Sagat noch bis zum Ende der Woche ein Trainingslager in Hannover absolvieren, wo das Nationalteam in der Akademie des Sports untergebracht ist.

Der Torjäger hat nicht nur Talent, sondern auch den vergleichsweise seltenen Vorteil Linkshänder zu sein. Dadurch ist Müller beim Wasserball vor

LINKSHÄNDER: SGW-Talent Titus Müller trainiert mit der Nationalmannschaft.
allem auf der rechten Angriffsseite gefragt. Vor seinem Engagement im Kader des Nationalteams hat der SGW-Akteur bereits mit der Mannschaft des Schwimmverbandes NRW internationale Erfahrungen sammeln können. 2015 war er beim Kidsfinal in Barcelona dabei. Außerdem nahm er an einem Trainingslager im serbischen Kragujevac sowie im März diesen Jahres an einem Turnier und Trainingslager in Oradea in Rumänien teil. Für die Nationalmannschaft konnte sich Müller bei einer Sichtung im Mai in Nürnberg empfehlen. boh

Australier aus Perth zu Besuch in Hamm


21.07.2016: Jugend
Gäste von der anderen Seite des Erdballs haben die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer. Die U-16 des Melville Water Polo Club aus dem australischen Perth verbringt in Hamm ein mehrtägiges Trainingslager – der Abschluss einer vierwöchigen Europareise mit Stationen in Italien, Spanien, Ungarn und Frankreich. Dass die Truppe, die sich auf australischen Meisterschaften ihrer Altersklasse vorbereitet, auch Hamm auf ihrer Liste hat, ist dabei kein Zufall. Sie wird trainiert von Tom Hoad, der Mitte der 1960er Jahre zwei Saisons für den SC Rote Erde spielte. Alte Kontakte, die nie eingeschlafen sind und nun neu belebt wurden.

Neben Trainingsspielen gegen den Nachwuchs der SGW hatten die Verantwortlichen in Hamm auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für ihre Gäste organisiert. Am Dienstag ging es auf die Wasserskistrecke in Uentrop, am Mittwoch zum Segeln an die Möhne. Auch einen gemeinsamen Grillabend verbrachten die Australier mit ihren Gastgebern.

Positive Eindrücke und Ablenkung, die die Mannschaft von Tom Hoad gerne mitnahm. Denn bei ihrer Station in Frankreich war diese dem islamistischen Terror ganz nahe gekommen. Sie war ausgerechnet an dem Tag in Nizza, an dem ein Attentäter dort mit einem Lastwagen ein Blutbad anrichtete. Das australische U-16-Team schaute sich gerade ein Feuerwerk an, als die Attacke geschah. Zum Glück war sie zu diesem Zeitpunkt einige Blöcke entfernt von dem Terrorangriff. Alle Mitglieder der Mannschaft konnten kurz darauf ihre Europareise fortsetzen. boh